„Energieeffizienzmaßnahmen in KMU“ – Förderprogramm der Thüringer Aufbaubank

In diesem Artikel erhalten Sie alle wichtigen Informationen über das Thüringer Förderprogramm „Energieeffizienzmaßnahmen in KMU“ der Thüringer Aufbaubank (TAB) und das von der TAB aufgelegte „Richtlinie des Freistaates Thüringen zur Förderung von Energieeffizienzmaßnahmen und Demonstrationsvorhaben für eine nachhaltige und zukunftsfähige Energieerzeugung und -nutzung in Unternehmen“. Da der Steigerung der Energieeffizienz eine immer größere Bedeutung zukommt, sollten auch Unternehmer auf diesem Gebiet über ein umfangreiches Wissen verfügen.

Update vom 05.11.2015: Dieser Artikel wurde umfangreich überarbeitet und befindet sich auf dem aktuellen Stand der aktuellen Förderungsbedingungen. Die Überarbeitung enthält zahlreiche und wichtige Informationen über das von der Thüringer Aufbaubank aufgelegte „Richtlinie des Freistaates Thüringen zur Förderung von Energieeffizienzmaßnahmen und Demonstrationsvorhaben für eine nachhaltige und zukunftsfähige Energieerzeugung und -nutzung in Unternehmen“.

Update vom 07.09.2015: Schon im Jahr 2014 legte die TAB ein Förderprogramm für „Energieeffizienzmaßnahmen in KMU“ vor. Dessen Bedingungen und Konditionen wurden zum 01. August 2015 mit der neuen Richtlinie noch einmal überarbeitet und weiter verbessert. Die vorliegende Seite wurde daraufhin vollständig inhaltlich überarbeitet und enthält jetzt alle aktuelle Informationen zum Fördermittel der Thüringer Aufbaubank. Die Mitteilung über die inhaltlichen Änderungen der Förderung können Sie auch nachlesen bei uns im Blog „Thüringer Aufbaubank erhöht Förderungen für „Energieeffizienzmaßnahmen in KMU“.

Auf dieser Seite können Sie sich: umfassend informieren ✔ die Förderung beantragen ✔ einen Energieberater befragen ✔

Übersicht

Logo Thüringer AufbaubankViele KMU, die ihren Unternehmenssitz oder zumindest die betreffende Betriebsstätte in Thüringen betreiben, können unter Einhaltung bestimmter Voraussetzungen von den Förderprogrammen der Thüringer Aufbaubank (TAB) profitieren, sofern die geplanten Maßnahmen für eine signifikante Steigerung der Energieeffizienz sorgen. Welche Kriterien hierbei eingehalten werden müssen, wie die Fördermittel beantragt werden und viele weitere Fragen möchten wir im Folgenden beantworten.

Reduzierung der Heiz- und Produktionskosten

Längst noch nicht alle Unternehmen haben in neue Produktionsanlagen investiert. Ältere Anlagen sorgen aber für große Mengen an Abwärme, die keiner Verwendung zugeführt werden. Bereits durch einige wenige Maßnahmen lässt sich diese Abwärme für die Beheizung von Räumlichkeiten nutzen. Welche Möglichkeiten in Ihrem Unternehmen bestehen, wird Ihnen von einem zu beauftragenden Energieberater umfassend erläutert. Sehr gern können Sie die ESA-Energieberatung mit dieser Dienstleistung beauftragen.

Beratungsleistungen werden gefördert

Natürlich entstehen für die Hinzuziehung eines Energieberaters Kosten, die sowohl von der KfW-Bank als auch von der Thüringer Aufbaubank auf entsprechenden Antrag bezuschusst werden können. Im Rahmen der messtechnischen Analyse liegt die Förderung

  • bei maximal 80 Prozent des Beratungshonorars im Rahmen der Situationsanalyse (pro Tagwerk 640 Euro, maximale Fördersumme 7.500 Euro),
  • bei maximal 80 Prozent des Beratungshonorars im Rahmen der Projektbegleitung (Tagwerk ebenfalls 640 Euro, maximale Fördersumme 2.500 Euro),
  • bei maximal 80 Prozent des Beratungshonorars bei der Durchführung der Erfolgskontrolle (Tagwerk ebenfalls 640 Euro, maximaler Zuschuss in Höhe von 5.000 Euro) und
  • bei maximal 80 Prozent der anfallenden Ausgaben für Messtechnik (maximaler Zuschuss in Höhe von 2.500 Euro).

Die Thüringer Aufbaubank übernimmt für Ihren KMU-Betrieb mit Sitz in Thüringen 80 Prozent der Kosten für eine Energieberatung. Was eine Energieberatung kostet, erfahren Sie hier: „Kosten und Preise – Energieberatung„.

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Förderung der Contracting-Beratung

Die Fördersumme für die Inanspruchnahme einer Contracting-Beratung wurde ebenfalls erhöht. Hier gewährt die TAB einen Zuschuss in Höhe von höchstens 80 Prozent des zu zahlenden Beratungshonorars. Pro Tagwerk werden hier 640 Euro an Zuschuss gezahlt, der maximale Zuschussbetrag liegt jetzt bei 1.920 Euro.

Nicht unerwähnt bleiben soll, dass kein Rechtsanspruch auf die Gewährung der Zuwendung besteht. Sind die eingeplanten finanziellen Mittel für dieses Jahr aufgebraucht, muss im nächsten Jahr ein neuer Antrag eingereicht werden, sofern auf die Förderung nicht verzichtet werden soll.

Welche Unternehmen können von dieser Förderung profitieren?

Die Förderung kann von Kleinstunternehmen, klein- und mittelständischen Unternehmen (KMU) in Anspruch genommen werden, sofern sie ihren Unternehmenssitz in Thüringen haben oder dort eine Betriebsstätte betreiben, bei der die Energiebilanz ermittelt und Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz ergriffen werden sollen. Die Zuwendungen werden nur dann gezahlt, wenn die Gesamtfinanzierung der jeweiligen Maßnahmen gesichert ist. Der Antragsteller muss die Gewähr für eine ordnungsgemäße Durchführung und korrekte Abrechnung der Maßnahmen bieten.

Nur in Ausnahmefällen wird die Förderung auch dann gewährt, wenn mit der Realisierung der Maßnahmen bereits begonnen wurde. Generell gilt, dass zuerst ein Antrag auf Förderung bei der TAB eingereicht und dieser positiv beschieden werden muss, bevor mit der Realisierung der Maßnahmen begonnen werden kann.

Sind Investitionen in Demonstrationsvorhaben vorgesehen, ist die Förderung nicht auf KMU beschränkt, sondern wird allen beantragenden Unternehmen gewährt. Gleiches gilt auch für die Durchführung von Studien.

Ist Ihr Thüringer Unternehmen förderfähig? Machen Sie den Test! Hier können Sie die Förderfähigkeit für die Thüringer Aufbaubank kostenlos bei unserem spezialisierten Energieberater nachfragen: „Förderfähigkeit kostenlos nachfragen„.

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Was zählt zu den Investitionsvorhaben?

Eine Förderung können modellhafte Investitionsverfahren aus den Bereichen

  • Energieeffizienz,
  • Energieeinsparung,
  • Gewinnung und Nutzung erneuerbarer Energien durch Einsatz von entsprechenden Anlagen und Verfahren.

Dabei ist darauf zu achten, dass die Verfahren und Anlagen dem neuesten oder zumindest einem fortschrittlichen Stand der Technik entsprechen, eine neuartige Verfahrenskombination darstellen und/oder im technischen Sinne einen Demonstrationscharakter (Multiplikator) aufweisen.

Auch die Durchführung von Studien, die sich auf das Investitionsvorhaben beziehen und dieses auswerten, wird durch die TAB gefördert, sofern sie eine Voraussetzung für die Durchführung der Maßnahme darstellen oder der späteren Erfolgskontrolle dienen.

Welche Unternehmen werden nicht gefördert?

Befindet sich ein Unternehmen in (finanziellen) Schwierigkeiten, können die Zuwendungen nicht gewährt werden. Gleiches gilt, wenn gegen den Antragsteller bereits ein Insolvenzverfahren eröffnet oder auch nur beantragt ist. Wurde der Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens innerhalb der letzten drei Jahre abgelehnt, werden ebenfalls keine Zuwendungen genehmigt. Wurde ein Verfahren auf Abgabe einer Vermögensauskunft nach § 802 c ZPO oder § 284 Abgabenordnung eröffnet oder zumindest beantragt, ist die Gewährung von Zuschüssen ebenfalls nicht möglich. Wurden früher Beihilfen bewilligt, die mittlerweile zurückgefordert wurden, ist eine erneute Zuwendung ebenfalls ausgeschlossen.

Die Zuschüsse gelten als De-minimis-Beihilfen. Diese dürfen über einen Zeitraum von drei aufeinanderfolgenden Jahren bei maximal 200.000 Euro liegen. Wird dieser Betrag überschritten, ist zum jetzigen Zeitpunkt keine Gewährung von Zuschüssen möglich.

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Beachtenswertes

Bevor die Maßnahmen in Angriff genommen werden können, muss eine Beratung durch einen unabhängigen Energieberater erfolgen. Nur in Ausnahmefällen – und nach vorheriger schriftlicher Bestätigung durch die TAB – ist auch ein früherer Beginn der Maßnahmen möglich.

Die zu fördernden Maßnahmen müssen im schriftlichen Beratungsbericht empfohlen werden und selbstverständlich der Steigerung der Energieeffizienz dienen.

Nicht zu den förderfähigen Maßnahmen gehören

  • Kosten für den Kauf von Grundstücken und Immobilien,
  • Anschaffungskosten für gebrauchte Wirtschaftsgüter,
  • Kosten für Miete, Leasing, Finanzierung, Skonti,
  • Versicherungskosten,
  • Betriebskosten,
  • Gebühren für Patente und Schutzrechte,
  • Kosten für behördlich angeordnete oder gesetzlich vorgeschriebene Maßnahmen,
  • Umsatzsteuer des Antragstellers und
  • Vom Unternehmen erbrachte Eigenleistungen.

Nicht gefördert werden auch Investitionen in Anlagen oder Anlagenteile für Eigenbauanlagen und Prototypen. Zu Letzteren gehören Anlagen, die sich noch im Erprobungsstadium befinden oder als Versuchsmodelle zum Einsatz kommen oder kamen.

Wird für die Nutzung der Anlagen eine Einspeisegebühr nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) gezahlt, ist ebenfalls keine Zuwendung durch die TAB im Rahmen des Förderprogramms „Energieeffizienzmaßnahmen in KMU“ möglich.

Beratungsdienstleistungen, deren Kosten bei weniger als 1.000 Euro (Situationsanalyse und/oder Projektbegleitung) bzw. weniger als 5.000 Euro (Investitionen) liegen, werden ebenfalls nicht bezuschusst, da diese Gebühren unter die Bagatellgrenze fallen.

Demonstrationsvorhaben, deren Kosten 20.000 Euro nicht überschreiten, erhalten ebenfalls keine Zuwendung. Gleiches gilt für die Durchführung von Studien, deren Gesamtausgaben bei weniger als 5.000 Euro liegen. Auch diese Beträge fallen unter die Bagatellgrenze.

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Welche Vorteile bietet eine Energieberatung?

Im Rahmen der Energieberatung profitiert Ihr Unternehmen von einer umfassenden Ist-Darstellung des aktuellen Gebäudezustandes, der vorhandenen Anlagen und deren Verbrauchswerte, aber auch der vorhandenen Schwachstellen. Im Rahmen der Ist-Analyse wird beispielsweise eine grafische Darstellung (sogenanntes Sankey Diagramm) angefertigt, um so den Energieverbrauch in leicht verständlicher Form darstellen und Einsparmöglichkeiten aufzeigen zu können. Zugleich begleitet die Energieberatung die Umsetzung der Maßnahmen und führt später die Erfolgskontrolle durch. Die Einführung eines Energiemanagementsystems im Betrieb soll ebenfalls initiiert werden. Angedacht ist auch, dass die Beratung – soweit möglich – ein energetisches Benchmarking beinhalten soll.

Der Inhalt und das Ergebnis der Energieberatung sollen schriftlich festgehalten werden. Die Unterlagen müssen unter anderem folgende Angaben in tabellarischer, grafischer oder verschriftlichter Form enthalten:

  • Übersichtliche Darstellung der Messergebnisse zuzüglich Sankey-Diagramm,
  • Daten über Kosten und Mengen des aktuellen Energieverbrauchs,
  • Bewertung des Ist-Zustandes,
  • Vorhandene Schwachstellen,
  • Mögliche Einsparpotenziale,
  • Empfehlungen zur Nutzung erneuerbarer Energien,
  • Möglichkeiten der Ressourcenschonung,
  • Wirtschaftliche Bewertung der geplanten Maßnahmen,
  • Konkrete Handlungsempfehlungen mit schriftlichen Anleitungen.

Die Maßnahmen, die die größten Einspareffekte versprechen, werden an den ersten Positionen der Analyse aufgeführt. So ist gewährleistet, dass auch dann, wenn nur ein Teil der vorgeschlagenen Maßnahmen realisiert werden können, bereits umfangreiche Einsparungen erzielt werden. Einsparungen von 30 Prozent und mehr liegen durchaus im Bereich des Möglichen.

Der Energieberater nutzt für die Aufnahme der Daten verschiedene Messgeräte. So erhält er ein genaues Bild über den Zustand der Immobilie und der technischen Anlagen und kann die gewonnenen Informationen in seine Analyse einfließen lassen.

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Logo Thüringer AufbaubankAls Energieberater mit Unternehmenssitz in Thüringen (Eisenach) bieten wir ein umfangreiches Know-How im Bereich der Fördermittel für Thüringer KMU. Die ESA-Energieberatung ist damit Ihr idealer Ansprechpartner für Energieberatung in Thüringen. Überzeugen Sie sich selbst von unseren Referenzen seit 2009. Für Fragen oder Terminvereinbarung kontaktieren Sie uns bitte hier.

Fragen? Interesse? Termin vereinbaren? ESA-Energieberatung (Eisenach) » 03691/889 21 94

Welche Voraussetzungen sind zu erfüllen?

Damit Ihr Unternehmen von der Förderung durch die TAB profitieren kann, müssen einige Voraussetzungen erfüllt sein. Unter anderem ist vorgesehen, dass die Zuwendungen vor Beginn der Maßnahmen beantragt werden. Ausschlaggebend ist hier der Tag des Eingangs der Antragsunterlagen bei der TAB. Nur in Ausnahmefällen ist ein vorheriger Beginn der Maßnahmen möglich, allerdings nur bei Demonstrationsanlagen und der Durchführung von Studien. Genauere Informationen dazu hält der beauftragte Energieberater bereit.

Wie bereits weiter oben erwähnt, muss Ihrem Unternehmen die Finanzierung des Projektes auch ohne Fördermittel möglich sein. Wird beispielsweise kein Zuschuss gezahlt, da die dafür im Haushalt eingeplanten Mittel für das Kalenderjahr aufgebraucht sind, sollten die angedachten Maßnahmen trotzdem realisiert werden.

Sind die Zuschüsse für eine Investition in Demonstrationsvorhaben ­angedacht, muss eine Wirtschaftlichkeitsprognose erstellt werden.

Die Beratung muss durch einen unabhängigen Energieberater erfolgen. Dieser muss in der Fachberaterdatenbank der Thüringer Energie- und GreenTech-Agentur (ThEGA) gelistet sein.

Eine Kombination der Fördermittel, beispielsweise mit Zuschüssen der KfW-Bank oder des BAfA, ist nicht zulässig. Sollten allerdings die Mittel der TAB aufgebraucht sein, steht es Ihnen natürlich offen, eine entsprechende Förderung bei der KfW-Bank zu beantragen. In diesem Fall muss der Energieberater aber auch in der Fachberaterliste der DENA (Deutschen Energieagentur) eingetragen sein. Der ESA-Energieberater ist sowohl in der DENA- als auch in der ThEGA-Fachberaterdatenbank gelistet.

Für die Durchführung der Maßnahmen müssen – wenn möglich – mindestens drei Angebote eingeholt werden. Inwieweit Ihr Unternehmen bei der Durchführung der Maßnahmen von weiteren Zuschüssen oder zinsgünstigen Darlehen profitieren kann, erläutert Ihnen ebenfalls der beauftragte Energieberater während eines persönlichen Gespräches.

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Wie läuft die Energieberatung ab?

Zuerst müssen Sie sich einen bei der ThEGA registrierten Energieberater aussuchen. Mit diesem nehmen Sie entweder telefonisch oder per E-Mail Kontakt auf und vereinbaren einen ersten Gesprächstermin. Dieser sollte für Sie vollkommen kostenlos und unverbindlich sein. Im Laufe des Gespräches wird Ihnen der Energieberater viele Einsparungsmöglichkeiten aufzeigen. Stellen Sie nun bei der Thüringer Aufbaubank einen „Antrag auf Förderung von Energieeffizienzmaßnahmen in KMU“. Warten Sie nun – sofern möglich – die Förderzusage ab. Sie können aber auch schon ab dem Datum des Eingangs der Unterlagen bei der TAB einen Ortstermin mit dem Energieberater vereinbaren und diesen um die Erstellung eines Maßnahmeplanes bitten. Wurde Ihnen der Zuwendungsbescheid übermittelt, hat Ihr Unternehmen drei Monate Zeit, die vorgesehenen Maßnahmen in Angriff zu nehmen.

Während der Realisierung der jeweiligen Maßnahmen kann der Energieberater beratend tätig werden, die Durchführung der Arbeiten überwachen und später die notwendige Erfolgskontrolle durchführen. Er steht für die Beteiligten als Ansprechpartner zur Verfügung. Nach der Verwirklichung der Maßnahmen wird der Energieberater die notwendigen Dokumente fertigstellen und bei der TAB einreichen, welche dann wiederum die Zuschusszahlung auf das Konto des antragstellenden Unternehmens veranlasst.

Weiterführende Informationen zum Ablauf einer Energieberatung in kleinen und mittelständischen Unternehmen haben wir Ihnen hier zusammengestellt: „Ablauf einer Energieberatung in KMU-Betrieben„.

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Beachtenswertes

Die Zuschüsse gelten im Rahmen der EU-Richtlinien als „De-minimis-Beihilfen“. Sofern Ihr Unternehmen in den letzten drei Jahren von solchen finanziellen Zuwendungen profitiert hat und deren Gesamtsumme bei 200.000 Euro liegt, ist eine weitere Förderung durch die Thüringer Aufbaubank nicht möglich. Sobald die Maßnahmen abgeschlossen sind, erhält Ihr Unternehmen einen „Bescheid über die Gewährung von De-minimis-Beihilfen“. Dessen Gültigkeit umfasst einen Zeitraum von drei Jahren.

Leider enthält die neue Regelung noch keinerlei Informationen darüber, wie oft die messtechnisch gestützte Beratung und die Contracting-Beratung in Anspruch genommen werden darf. Bislang konnten messtechnisch gestützte Beratungen bis zu zweimal pro Jahr sowie die Contracting-Beratung einmal jährlich in Anspruch genommen werden. Informationen zum aktuellsten Stand erhalten Sie beim von Ihnen beauftragten Energieberater.

Sowohl die Thüringer Aufbaubank als auch das zuständige Ministerium, die Europäische Kommission und weitere Behörden haben das Recht, in die entsprechenden Unterlagen Einsicht zu nehmen und die Daten zu überprüfen. Auch eine Besichtigung vor Ort – beispielsweise durch einen beauftragten Gutachter – ist möglich.

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Fazit

Für KMU rechnet sich die Investition in Energiesparmaßnahmen, die unter anderem mit einer Verbesserung der Gebäudesituation, aber auch der Erneuerung oder besserer Ausnutzung bestehender Anlagen einhergeht. Die TAB unterstützt diese Maßnahmen im Rahmen dieses Förderprogramms. Nutzen Sie die Gelegenheit und beauftragen Sie jetzt einen Sachverständigen – beispielsweise unseren ESA-Energieberater – mit der Analyse der energetischen Situation Ihres Unternehmensgebäudes und der dort vorhandenen technischen Anlagen. Eine Kontaktaufnahme mit unserem ESA-Energieberater ist sowohl telefonisch, per E-Mail als auch bei einem Besuch in unserer Geschäftsstelle möglich.

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Wir überprüfen für Sie kostenlos in wie weit Ihr Unternehmen mit Standort in Thüringen förderfähig ist und erstellen Ihnen ein kostenloses Angebot einer Energieberatung. Ihre Anfrage ist kostenlos und unverbindlich. Ihre Daten werden nicht gespeichert oder weitergegeben. Sie dienen lediglich der Kontaktaufnahme.

Thüringer KMU können sich jetzt hier ein kostenloses Angebot einholen:

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Wer ist die ESA-Energieberatung?

Die ESA-Energieberatung ist eine Leistung der Cornelius Ober GmbH. Seit 2009 zählt die ESA-Energieberatung eine Vielzahl von Kunden in Thüringen und über die Landesgrenzen hinaus. Unser Unternehmen finden Sie in Eisenach (Thüringen). Hier erfahren Sie mehr über uns. Wenn Sie uns kontaktieren möchten, finden Sie hier alle Kontaktinformationen.

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