Förderprogramme für Energieeffizienzmaßnahmen in KMU-Betrieben

Auf dieser Seite erhalten Sie eine Übersicht aller aktuellen und laufenden Förderprogramme zur Energieberatung für kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) in Deutschland. Kleine und mittelständische Unternehmen können gerade bei der energetischen Sanierung sowie der Verbesserung der Energiebilanz von einigen KMU-Förderprogrammen profitieren. Welche dies im Einzelnen sind, wird in der nachfolgenden Auflistung aufgezeigt und erläutert.

Bild fuer BAFA-Förderungen

BAFA-Förderungen

Die BAFA unterstützt Unternehmen zur energetischen Sanierung und für Energieeffizienzmaßnahmen mit zahlreichen Förderprogrammen. Wir bieten umfangreiche Dienstleistungen diese lukrativen BAFA-Förderung in Anspruch zu nehmen.

mehr erfahren
Bild fuer KfW-Förderungen

KfW-Förderungen

Die KfW unterstützt kleine und mittelständische Unternehmen bei der Umsetzung ihrer Energieeffizienzmaßnahmen. Als KfW-zertifizierter Energieberater haben Sie mit uns Anspruch auf die KfW-Förderprogramme.

mehr erfahren
Bild fuer Thüringer Aufbaubank

Thüringer Aufbaubank

Die Thüringer Aufbaubank ist eine Förderbank des Freistaates Thüringen und bietet lukrative Fördermöglichkeiten für Energieeffizienz-Maßnahmen für Thüringer KMU-Betriebe.

mehr erfahren

Weitere Programme

KMU-Förderprogramm: „Energieeffiziente und klimaschonende Produktionsprozesse“

Die Steigerung der Energieeffizienz erweist sich für die deutsche Industrie immer mehr als Schlüsselfrage, um im internationalen Vergleich konkurrenzfähig zu bleiben. Dieses Problem hat die Bundesregierung erkannt und deshalb dieses Förderprogramm entwickelt, dessen Guthaben aus dem Sondervermögen „Energie und Klimafonds“ entnommen wird. Ziel ist es, Unternehmen für energieeffiziente und klimaschonende Produktionsvorgänge zu gewinnen. Antragsberechtigt sind Firmen aus dem produzierenden Gewebe, die ihren Sitz oder zumindest eine Niederlassung in Deutschland betreiben, sowie Contractoren, die bei antragsberechtigten Unternehmen eine förderfähige Maßnahme durchführen. Dies muss unter der Maßgabe eines Contracting-Vertrages erfolgen.

Gefördert werden unter anderem

  • Der Umstieg auf energieeffizientere Technologien,
  • Maßnahmen, die eine Nutzung von anfallender Energie aus Produktionsprozessen ermöglichen sowie
  • Sonstige Möglichkeiten der energetischen Optimierung von Produktionsverfahren.

Die Förderung einzelner Projekte erfolgt in Form einer Anteilfinanzierung. Hierfür wird ein Zuschuss von maximal 20 Prozent der Kosten gewährt, die für den Einsatz einer umweltgerechteren Technologie gegenüber herkömmlichen und energieintensiveren Anlagen entstehen (Investitionsmehrkosten). Die Auszahlung der finanziellen Mittel erfolgt nach Abschluss der Maßnahme. Die maximale Zuwendungshöhe ist pro Vorhaben auf 1,5 Millionen Euro gedeckelt. Eine entsprechende Auswahl der Vorhaben wird zum Quartalsende vorgenommen.

Voraussetzungen: Um zum Wettbewerb zugelassen zu werden, müssen einige Kriterien erfüllt sein und selbstverständlich auch nachgewiesen werden. So müssen sich die Investitionsmehrkosten auf mindestens 50.000 Euro belaufen sowie im Drei-Jahres-Vergleich eine Energieeinsparung von mindestens 5 Prozent und pro 100 Euro Investitionsmehrkosten mindestens 100 kg CO²-Einsparung erreicht werden. Eine Beantragung der Fördermittel ist während der gesamten Realisierung der Maßnahmen möglich.