Energiemanagementsystem – Alles was Sie wissen müssen!

Aktuell bieten wir Ihnen Informationen, Angebote und Servicedienstleistungen zu folgenden Energiemanagementsystemen. Klicken Sie auf das gewünschte Energiemanagementsystem und Sie erhalten umfangreiche Informationen über Inhalte, Maßnahmen, Vorteile und Ablaug der einzelnen Energiemanagementsysteme. Außerdem können Sie uns für die Umsetzung beauftragen. Unterhalb der Angebote finden Sie unseren Ratgeber. Hier beantworten wir Ihnen ganz allgemein alle wichtigen Fragen zum Thema „Energiemanagementsystem“. Bei weiteren Fragen können Sie uns natürlich gerne jederzeit anrufen.

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ISO 50001 Zertifizierung für Unternehmen

Wir sind ein zertifizierter Dienstleister für die ISO 50001 Zertifizierung für Unternehmen. Wir bieten Ihnen hier alle wichtigen Informationen zur ISO 50001 Zertifizierung für Unternehmen.

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Energieaudit nach DIN 16247

Wir bieten die Erstellung des Energieaudit nach DIN 16247 bzw. DIN 16247-1. Dieser Energieaudit leistet für Unternehmen einen wichtigen Beitrag zur Erhöhung der Energieeffizienz im Unternehmen.

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Öko Audit (EMAS)

EMAS ist die Abkürzung für 'Eco Management and Audit Scheme', welches auch als Öko-Audit bezeichnet wird. Dieses Umweltaudit wurde im Juli 1993 von der EU beschlossen und in bundesdeutsches Recht umgesetzt.

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Energiedienstleistungsgesetz (EDL-G)

Das Energiedienstleistungsgesetz, EDL-G, wurde am 06.05.2015 vom Bundesrat beschlossen und legt unter anderem fest, welche Unternehmen Energieaudits durchführen müssen.

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Ratgeber – Alle wichtigen Informationen zum Energiemanagementsystem

Sinn und Zweck eines Energiemanagementsystems

Die Einführung eines Energiemanagementsystems soll dabei helfen, den genauen Energieverbrauch eines Unternehmens zu ermitteln, aber auch Möglichkeiten aufzeigen, Ressourcen wie beispielsweise Strom, Heizwärme und auch Wasser einzusparen. Bei der Einführung eines Energiemanagementsystems erfolgt nicht nur eine einmalige Bestandskontrolle, die Maßnahmen werden sorgfältig geplant, regelmäßig überwacht, die Daten gesammelt und abgeglichen. Zugleich kann auch die Installation neuer oder die Optimierung vorhandener Anlagen im Rahmen des Energiemanagementsystems angegangen werden.

Obwohl große Unternehmen mit mehr als 250 Beschäftigten oder einem Jahresumsatz von 50 Millionen Euro oder mehr zur Durchführung eines Energieaudits verpflichtet sind, gibt es keine Vorgaben, wie ein Energiemanagementsystem auszusehen hat. Jedes Unternehmen kann entscheiden, ob es sich für ein zertifiziertes System entscheidet, bei dem die Vorgaben genau definiert sind, oder eine andere Variante nutzt.  Aber auch bei nicht zertifizierten Systemen wird ein Maßnahmeplan entwickelt, realisiert und stetig überprüft, um bei Bedarf Korrekturen vornehmen zu können.

Vorteile zertifizierter Energiemanagementsysteme

Wird eine Zertifizierung nach DIN EN ISO 50001 durchgeführt, werden die Leistungen des Unternehmens von einer unabhängigen Seite bestätigt.  Des Weiteren ist die Zertifizierung oft Voraussetzung für weitere Optionen, so beispielsweise die Befreiung von der EEG-Umlage, den Spitzenausgleich und auch die Vergabe zinsgünstiger Darlehen bzw. Zuschüsse durch die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) bzw. das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA).

Unterschieden wird zwischen folgenden Systemen:

(1) In der DIN EN ISO 50001 werden kurz gefasst die Anforderungen geregelt, die an ein systemisches Energiemanagement zu stellen sind. Sie sind zugleich auch die Grundlage für die Zertifizierung. Die frühere Norm DIN EN 16001 ist durch die DIN EN ISO 50001 ersetzt worden.

» Alle wichtigen Infos zum Energiemanagementsystem nach DIN EN ISO 50001 http://www.lead-innovation.com/blog/3d-druck-in-der-textilindustrie

(2) Die Grundlage für das Umweltmanagementsystem EMAS bildet die ISO 14001. Während EMAS sehr wohl einen großen Teil spezifischer Anforderungen festlegt, unterscheiden sich diese in Teilen von der DIN EN ISO 50001.

» Detaillierte Informationen zum Energiemanagement (Öko Audit) nach EMAS

Die Deutsche Akkreditierungsstelle GmbH (DAkkS) überprüft die Kompetenz einer jeden Zertifizierungsgesellschaft, die sich die Zertifizierung von Managementsystemen zur Aufgabe gemacht hat. Die DAkkS begutachtet, bestätigt und kontrolliert die fachliche Kompetenz der Gesellschaften bei der Zertifizierung von Energiemanagementsystemen und achtet darauf, dass diese mit den aktuell gültigen Normen, Richtlinien und Gesetze konform gehen.

Der Vollständigkeit halber sind noch der Energieaudit nach DIN 16247 bzw. DIN 16247-1 die umfangreich vorgestellt und erläutert werden.

In welchen Branchen ist die Einführung eines Energiemanagementsystems sinnvoll?

Die Einführung eines Energiemanagementsystems ist sowohl für Kommunen als auch für Unternehmen jeglicher Größe sinnvoll. Während beispielsweise in Schulen, in den Stadt- und den Kreisverwaltungen viel Strom und Heizwärme verbraucht wird, könnte hier auch die Heizungsanlage optimiert oder sogar ausgetauscht werden. Zugleich ist es unter Umständen sinnvoll, die Fenster auszutauschen und die Wände besser zu dämmen. Für einige Geräte ist es zudem sinnvoll, sie nicht im Standbye-Modus zu belassen, sondern komplett auszuschalten. All diese und noch viele weitere Möglichkeiten werden bei der Einführung eines Energiemanagementsystems in Betracht gezogen und – sofern notwendig und finanziell machbar – realisiert.

Auch für Unternehmen lohnt sich die Einführung eines Energiemanagementsystems. Vor allem energieintensive Unternehmen wie beispielsweise das metallverarbeitende Gewerbe können so nach Alternativen suchen und erhebliche Kosten einsparen. Auch KMU sollten eine Zertifizierung vornehmen lassen, um so von Fördermitteln und Zuschüssen zu profitieren. Für deren Bereitstellung ist eine Zertifizierung sehr oft vorgeschrieben.

Beispiel für mögliche Einführung eines Energiemanagementsystems

Als Beispiel sei hier eine Bäckerei erwähnt, deren Anlagen für die Herstellung von Brötchen, Brot und anderen Backwaren Unmengen von Strom benötigen, zugleich aber auch viel Abwärme erzeugen. Diese Abwärme lässt sich im Rahmen eines Energiemanagementsystems weiter nutzen, beispielsweise zur Beheizung eines Bürotraktes oder anderer nahegelegener Gebäude.

Entscheidet sich der Bäcker für die Montage einer Fotovoltaikanlage und die Installation eines dazugehörigen Speichersystems, kann er auch nachts, wenn er und seine Mitarbeiter mit der Herstellung der Backwaren beginnen, auf selbst erzeugten Strom zurückgreifen, und reduziert somit seine Kosten erheblich. Natürlich sollte auch bei der Auswahl der Backöfen, der Teigrührmaschinen und der großen Spülmaschinen auf Geräte zurückgegriffen werden, die energieeffizient arbeiten.

Wir sind Ihr Ansprechpartner für die Einführung von Energiemanagementsystemen in Deutschland

Ob er sich für ein Energiemanagement nach DIN EN  ISO 50001 oder den Öko Audit nach EMAS entscheidet, hängt natürlich von den Möglichkeiten und Gegebenheiten seines Unternehmens ab. Hier beraten wir Sie gern (kostenloses Angebot anfordern).

Cornelius Ober, KfW-Energieberater
+49 3691 8892194
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