Energieberatung für Tischler und Unternehmen der Holzverarbeitung – Vorteile, Chancen und Angebote

Längst arbeiten Tischler nicht mehr nur mit Feile und Hobel. In Unternehmen der Holzverarbeitung haben Maschinen und elektrische Geräte längst Einzug gehalten. Moderne Tischlereien und holzverarbeitenden Betriebe können sich mit Hilfe von einem Energiemanagementsystem, einem persönlichen Energiekonzept oder einer individuellen Energieeffizienzoptimierung einen Wettbewerbsvorteil verschaffen. Wir zeigen welche Möglichkeiten es für Tischler gibt, welche Vorteile sich daraus ergeben und haben Angebote für staatlich geförderte Maßnahmen.

Energieberatung Tischler

Wurden früher in der Holzverarbeitung manuell gearbeitet, so kommen heute in Tischlereien und weiteren Unternehmen der Holzverarbeitung eine Vielzahl an Maschinen zum Einsatz. Kaum ein Tischler macht sich heute noch die Mühe, Holzfiguren mit der Hand zu schnitzen oder die Teile eines Tisches mit der Handsäge zurechtzusägen. Für diese und viele weitere Tätigkeiten aus dem Tischler- und holzverarbeitendem Gewerbe werden heutzutage Maschinen verwendet, die mit Strom oder anderen Energiequellen (z.B. Benzin) angetrieben werden. Das fängt schon beim Fällen der Bäume an – hier kommt meist eine Motorsäge bzw. Kettensäge zum Einsatz –, geht über das Sägewerk, in dem die Stämme zerteilt und zurechtgeschnitten werden, weiter und hört erst bei der Montage der Möbel und anderen Holzgegenstände auf. In sämtlichen Bereichen kommen elektrische Geräte bzw. Anlagen zum Einsatz. Wer hier laufende Kosten sparen möchte, optimiert seine Energieeffizienz im Unternehmen.

Beispiele für mehr Energieeffizienz

Beim Zerteilen und Zurechtsägen fallen nicht nur Späne und Abfallstücke an, die weiter verwendet werden können, auch Abwärme kann durch die technischen Anlagen entstehen. Damit diese nicht ungenutzt bleibt, sollte sie gespeichert und beispielsweise zur Beheizung der Büroräume oder Arbeits- und Lagerhallen genutzt werden. Aber auch eine Einleitung in das örtliche Fernwärmenetz ist unter Umständen möglich. Hier kommt es auf die örtlichen Gegebenheiten an.

Bei der Planung dieser Maßnahmen sollten Sie sich von einem Mitarbeiter unserer ESA-Energieberatung, die im übrigen deutschlandweit aktiv sind und von der KfW-Bank als KfW-Energieberater zertifiziert wurden, ausführlich beraten lassen. Wir zeigen Ihnen Möglichkeiten auf, wie Sie die Abwärme in Ihrem Unternehmen am besten nutzen oder aber auch deutlich verringern können. Dazu trägt die Optimierung der technischen Anlagen bei, die selbstverständlich ebenfalls zum Portfolio der ESA-Energieberatung gehört. Natürlich verschaffen wir Ihnen auch einen Überblick über die Fördermöglichkeiten für Ihr Unternehmen.

Nicht in allen Tischlereien bzw. anderen Unternehmen der Holzverarbeitung sind die verwendeten Anlagen auf dem aktuellsten Stand der Technik. Hier kann es sinnvoll sein, Anpassungen an den technischen Stand der Geräte und Maschinen vorzunehmen, weiteres Zubehör zu erwerben und einzubauen oder aber die betreffende Anlage komplett gegen ein neueres Modell auszutauschen, welches wesentlich energieeffizienter und stromsparender arbeitet. Die ESA-Energieberatung informiert Sie gerne auch hier über diese Möglichkeiten während eines ausführlichen Vor-Ort-Termins, den Sie gern telefonisch, per E-Mail oder aber direkt in unserer Geschäftsstelle vereinbaren können. Als Fachplaner für technische Gebäudeausrüstung kennen wir uns in dem Themengebiet sehr gut aus.

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KfW-zertifizierter Energieberater und TGA-Fachplaner.

Gebäudesubstanz und Brandschutz

Gerade im holzverarbeitenden Gewerbe besteht eine erhöhte Brandgefahr. Deshalb sollten die genutzten Räumlichkeiten den aktuellen Brandschutzbestimmungen entsprechen. Ob Ihr Unternehmen brandschutztechnisch auf dem aktuellsten Stand ist, wird Ihnen unser ESA-Energieberater ebenfalls im Vor-Ort-Gespräch erläutern.

Nicht nur den technischen Anlagen, sondern auch der Gebäudesubstanz kommt bei der Einsparung von Energie eine gewichtige Rolle zu. So sollen Dach und Wände Ihrer Tischlerei – natürlich unter Berücksichtigung des Brandschutzes – gedämmt sein. Auch Kältebrücken an Fenstern oder Türen sollten vermieden werden. Gern berät Sie unser Energieberater zu diesem Thema und erstellt einen entsprechenden Maßnahmeplan.

Energiemanagement nutzen

Viele Arbeitsschritte sind für die Mitarbeiter zur Routine geworden, was durchaus von Nachteil sein kann. So wird unter Umständen wertvolle Energie vergeudet. Im Rahmen eines Energiemanagements werden unter anderem die Schwachstellen der Energieversorgung im Haus, der technischen Anlagen, aber beispielsweise auch bei der Ausleuchtung der Räume aufgezeigt. Gern informieren wir Sie über die Vor- und (wenigen) Nachteile, die ein Energiemanagement mit sich bringen kann.

Kosten

Natürlich entstehen durch unsere Arbeit auch Kosten. Diese Kosten werden bis zu maximal 80 Prozent übernommen. Verantwortlich zeigt sich dafür das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) im Rahmen des Programmes „Energieberatung Mittelstand“.

Um die vorgeschlagenen Maßnahmen realisieren zu können, hat auch die KfW-Bank spezielle Förderprogramme eingerichtet, die selbstverständlich auch von Tischlereien bzw. Unternehmen der Holzverarbeitung in Anspruch genommen werden können, sofern einige Bedingungen erfüllt sind. Zu diesen Förderangeboten gehören unter anderem die KfW-Effizienzprogramme Gebäude, Produktion und Abwärme. Das KfW-Effizienzprogramm Abwärme (Kredit 294) ist beispielsweise für Unternehmen gedacht, die in die Erneuerung oder Optimierung ihrer technischen Anlagen investieren möchten und dadurch eine Energieeinsparung von mindestens 10 Prozent erzielen. Gern informieren wir Sie auch über diese Finanzierungsmöglichkeiten und zeigen Ihnen unter Umständen auch Fördermöglichkeiten durch die Landesbanken auf.

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