Energieberatung für Unternehmen der Kunststoffbranche

Für Unternehmen der Kunststoffherstellung, -verarbeitung oder -verwertung ergeben sich zahlreiche interessante Möglichkeiten, durch das Aufdecken von Energieeinsparpotenzialen langfristig hohe Summen an jährlichen Betriebskosten einzusparen. Wir erläutern die Vorteile für die Kunststoffbrache im Detail und zeigen Möglichkeiten bis zu 80 Prozent der entstehenden Kosten mit staatlichen Förderungen einzusparen.

Bilder zur Kunststoffbranche

Einführung in die Besonderheiten der Kunststoffindustrie: In den Bereich der Kunststoffverarbeitung gehören unter anderem die Herstellung von Formteilen, Fasern, Halbzeugen und auch von Folien. Als Ausgangsmaterial dienen hier unter anderem Granulate, Pulver, Folien sowie Platten, die von Unternehmen der Chemieindustrie angeliefert werden. Bei der Verarbeitung von Kunststoffen wird zwischen mehreren Fertigungsverfahren entschieden, deren Einteilung in Deutschland gemäß der DIN 8580 erfolgt. Von besonderer Bedeutung sind dabei Füge-, Urform- und Umformverfahren.

Zu den Urformverfahren gehören unter anderem das Spritzgießen, Extrudieren, Kalandrieren und das Schäumen. Im Umformverfahren wird Thermoplaste erhitzt und dann in eine andere Form gebogen. Bei den Fügeverfahren unterscheidet man zwischen dem Schweißen und dem Kleben von Kunststoffen.

Die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten der Kunststoffverfahren sind, lässt sich allein schon an den Wirtschaftsbereichen ersehen, in denen die hergestellten Produkte Verwendung finden. Einen Großteil machen natürlich die Verpackungsmaterialien aus. Produkte aus Kunststoff kommen auch in den Bereichen Bauwesen, Fahrzeugbau, Elektrotechnik, Haushaltswaren, Sport und Freizeit, Landwirtschaft, in der Möbelindustrie sowie in der Medizin zum Einsatz.

Die Bedeutung der Optimierung des Energieverbrauchs für die kunststoffverarbeitende Industrie

In der kunststoffverarbeitenden Industrie kommen eine Vielzahl an technischen Anlagen zum Einsatz. Manche Fertigungszweige sind nahezu vollkommen automatisiert. Hier greift ein Produktionsprozess in den anderen über. Dabei müssen die Anlagen genauestens aufeinander abgestimmt sein.

Die technischen Anlagen und Prozesse erzeugen Abwärme, die anderweitig genutzt oder sogar reduziert werden könnte. Auch beim Stromverbrauch gibt es zwischen älteren und neuen Anlagen teilweise erhebliche Unterschiede, auch wenn sie für die gleiche Fertigung genutzt werden. Deshalb ist es sinnvoll, die Anlagen zu optimieren oder bei Bedarf auch komplett auszutauschen.

Besonders Letzteres hat natürlich immense Investitionen zur Folge, die sich aber im Laufe der Jahre amortisieren. Um einen genauen Überblick über die Verbrauchsdaten der Anlagen sowie deren Optimierungsmöglichkeiten zu erhalten, ist es sinnvoll, einen externen Energieberater hinzuzuziehen, der sowohl die vielfältigen Optimierungspotenziale analysieren wird als auch staatliche Förderungen für die Leistungen beantragen kann. Vereinbaren Sie einen Vor-Ort-Termin.

Ansprechpartner für kleine und mittelständische Unternehmen

Cornelius Ober - FotoCornelius Ober

  • Master of Business Marketing (MBM)
  • Dipl.-Wirtsch.-Ing.(FH)
  • DESAG anerkannter Bau-Sachverständiger
  • Auditor
  • KfW-Energieberater
  • Energieeffizienzexperte
  • RKW Thüringen, BAFA, Thüringer Aufbaubank

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Büros, Hallen, Lager: Die Potenziale einer Gebäudesanierung

Nicht nur die Optimierung und der Austausch veralteter technischer Anlagen zur Kunststoffherstellung oder -verarbeitung ist zur Reduzierung des Energieverbrauchs maßgeblich. Genauso wichtig ist der Zustand der Gebäude, in dem die Produktionsanlagen untergebracht sind oder Mitarbeiter arbeiten. Sind die Gebäude effektiv gedämmt, kann weniger Wärme nach außen dringen. Langfristig spart Ihr Unternehmen so Betriebskosten. Eine neue Heizungsanlage, die eventuell auch die entstehende Abwärme nutzt, kann beispielsweise den Bürotrakt mit beheizen.

Einführung eines Energiemanagementsystems

Um die Energiekosten noch deutlicher zu senken, ist die Einführung eines Energiemanagementsystems, beispielsweise nach ISO 50001, sinnvoll. Durch die stetige Überprüfung der technischen Anlagen, das Aufdecken von Defiziten und deren Behebung ist es durchaus möglich, bis zu 30 Prozent des Energiebedarfs einzusparen. Gern unterstützt Sie die ESA-Energieberatung bei der Einführung eines Energiemanagementsystems.

Indem Ihr Unternehmen der Kunststoffverarbeitung in die energetische Sanierung der Gebäudesubstanz sowie der technischen Anlagen investiert und eventuell auch ein Energiemanagementsystem einführt, tragen Sie und Ihre Mitarbeiter dazu bei, die Produktionskosten durch einen niedrigeren Energieverbrauch insgesamt zu senken oder zumindest stabil zu halten, was sich als Wettbewerbsvorteil herausstellen kann.

Beantragung von Fördermitteln

Für die energetische Sanierung von Gebäuden, die Optimierung von Produktionsanlagen und -prozessen ihre Produktions- und Verpackungsanlagen sowie die Nutzung von Abwärme hat die KfW-Bank Förderprogramme für Unternehmen aufgelegt, über die wir Sie gern in einem ausführlichen Gespräch beraten. Erste Informationen zu den Förderprogrammen finden Sie auf unserer Webseite.

Natürlich entstehen durch die Inanspruchnahme der ESA-Energieberatung Kosten. Bis zu 80 Prozent der von uns in Rechnung gestellten Gebühren werden übernommen, zum Beispiel im Rahmen des Programmes „Energieberatung Mittelstand“ vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA), sofern ein entsprechender Antrag eingereicht wird. Gern unterstützt Sie die ESA-Energieberatung bei der Beantragung sämtlicher Fördermittel.