KfW-Förderprogramm „Energetische Stadtsanierung“ wartet seit 01. Oktober 2015 mit verbesserten Konditionen auf

Die Fördersumme für Programme aus dem Bereich „Energetische Stadtsanierung“ wurde zum 01.10.2015 angehoben. Wie viel zusätzliches Geld aus dem Energie- und Klimafond den Städten und Kommunen für die energetische Sanierung öffentlicher Gebäude ab sofort zur Verfügung steht und für welche Bauvorhaben die Förderungen geltend gemacht werden können, haben wir in diesem Beitrag einmal zusammengefasst.

Sanierung Schule
Die Sanierung von Schulen fällt in den Bereich „energetische Stadtsanierung“, da Schulen als öffentliche Gebäude gelten.

Im Rahmen des Programms „Energetische Stadtsanierung“ fördert das Bundesbauministerium in Zusammenarbeit mit der KfW Quartierskonzepte, die eine Steigerung der Energieeffizienz in kommunalen Gebäudekomplexen zur Folge haben sollen. Dieses Programm wird nach Information von Dr. Ingrid Hengster, Vorstandsmitglied der KfW, derzeit in 500 Quartieren erprobt. Seit 2011 wurden im Rahmen des Programms „Energetische Stadtsanierung“ bereits über 800 Zusagen erteilt, dessen Fördervolumen bei insgesamt 340 Millionen Euro liegt.

Für das Jahr 2015 ist nun eine Fördersumme von 50 Millionen Euro vorgesehen, die dem Energie- und Klimafonds entnommen wird.

Mit dem besser ausgestalteten Programm sollen neue Anreize für mehr Energieeffizienz, die CO2-Minderung im Quartier und den generellen Einsatz erneuerbarer Energien geschaffen werden, so Bundesbauministerin Dr. Barbara Hendricks.

Verbesserungen im Detail

  1. „IKU – Energetische Stadtsanierung – Quartiersversorgung – 201/202“

Neben Investitionen in eine energieeffiziente Wärmeversorgung, Wasserversorgung sowie Abwasserentsorgung werden seit dem 01. Oktober 2015 auch Investitionen in Kältetechnik durch zinsgünstige KfW-Darlehen unterstützt. Mit Wirkung zum 01. Dezember 2015 ist die Einführung von KfW-Tilgungszuschüssen geplant. Weitere Informationen zu diesem Programm und die Möglichkeit einen spezialisierten Energieberater zu beauftragen, erhalten Sie hier.

  1. „Energetische Stadtsanierung – Zuschuss – 432“

Im Rahmen dieses Programmes wird die Erstellung eines integrierten Quartierskonzeptes sowie die Beauftragung eines Sanierungsmanagers unterstützt. Die förderfähigen Kosten werden zu 65 Prozent bezuschusst. Bei der Erstellung des integrierten Quartierskonzeptes ist kein maximaler Förderbetrag festgesetzt, für Sanierungsmanager wurde ein Höchstbetrag von 150.000 Euro pro Quartier bestimmt. Das integrierte Quartierskonzept sollte binnen eines Jahres vorliegen und vom Auftraggeber abgenommen sein, für Sanierungsmanager wurde ein Förderzeitraum von maximal drei Jahren, beginnend ab Antragseingang bei der KfW, festgelegt. Die genauen Konditionen und Bedingungen sowie die Möglichkeit einen auf das Förderprogramm spezialisierten Energieberater anzufordern, erhalten Sie hier.

Förderungen beantragen

Selbstverständlich berät Sie auch unser ESA-Energieberater über die Erstellung eines integrierten Quartierskonzeptes und die Tätigkeit eines Sanierungsmanagers. Eine Terminvereinbarung ist sowohl telefonisch als auch per E-Mail möglich. Alle Kontaktinformationen finden Sie auf unserer Kontaktseite.

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