BAFA und KfW-Bank fördern Einbau neuer Heizungsanlagen

Mit Einsatz neuer Heizungsanlagen lassen sich bis zu 30 Prozent Heizkosten einsparen. Nicht nur lukrativ für private Hausbesitzer. Mit dem Marktanreizprogramm (MAP) fördert die Bundesregierung seit April 2015 auch gewerbliche Immobilienbesitzer für die Umrüstung auf eine neue Heizungsanlage. Informationen zur Förderung, Beispielrechnung und weitere hilfreiche Informationen zum Thema gibt es hier nachzulesen.

Wer bei der Wahl seiner Heizungstechnik, aber auch den verwendeten Energieträgern unabhängig bleiben möchte, sollte für die Modernisierung der Heizungsanlage Fördermittel in Anspruch nehmen. Dies gilt sowohl für private Hausbesitzer als auch für gewerbliche Immobilienbesitzer. Im April 2015 ist das von der Bundesregierung verabschiedete Marktanreizprogramm“ (MAP) inkraftgetreten, welches mit deutlich besseren Förderbedingungen aufwartet. So können nicht nur Privatpersonen, sondern auch gewerbliche Immobilienbesitzer, die eine Umrüstung der Heizungsanlage auf erneuerbare Energien planen, von deutlich höheren Investitionszuschüssen profitieren.

Die Förderung im Einzelnen

Die Höhe der Investitionszuschüsse wird unter anderem nach Größe und Art der eingesetzten Anlagen festgelegt. Die Zuschüsse werden für die Installation von Solaranlagen, Wärmepumpen und Biomasseanlagen gewährt. Zusätzliche Boni erhalten Immobilienbesitzer, wenn sie sich für den Einbau besonders effizienter Anlagen oder eine Kombination aus verschiedenen Techniken entscheiden. Welche Heizungsanlage für Ihre Immobilie in Betracht kommen kann, erläutert Ihnen unser Energieberater gern in einem ausführlichen Gespräch.

Beispielrechnung

alter Heizkörper
Die BAFA und KfW-Bank fördern den Tausch alter gegen neuer Heizungsanlagen (Bild © sxc.hu).

Eine thermische Solaranlage, welche eine Kollektorfläche von zwölf Quadratmetern aufweist und Energie für den Betrieb der Heizung und die Warmwassergewinnung liefert, mit mindestens 2.000 Euro bezuschusst. Für den Austausch eines alten Kessels und den Einsatz einer neuen Gas- oder Öl-Brennwerttherme wird ein Bonus von 500 Euro gezahlt. Wer sich für einen Pelletkessel entscheidet, kann nunmehr von einem Zuschuss von 3.000 Euro (bislang 2.400 Euro) profitieren. Die im Rahmen des MAP zu gewährenden Zuschüsse müssen im Übrigen vor Beginn der Maßnahmen beim BAFA beantragt werden. Hierbei hilft Ihnen gerne unser Energieberater (Kontakt).

KfW-Bank gewährt Darlehen und Zuschüsse

Nicht nur das BAFA, sondern auch die KfW-Bank gewährt bei der Erneuerung von Heizungsanlagen Zuschüsse und Darlehen für die Realisierung von Einzelmaßnahmen. Den Förderbestimmungen ist zu entnehmen, ob beide Zuschussvarianten miteinander kombiniert werden können.

Die KfW-Bank fördert im Rahmen der Programme 152 und 430 Einzelmaßnahmen, die den Austausch einer alten Gas- oder Ölheizung zur Folge haben. Die neuen Anlagen müssen allerdings bestimmte technische Kriterien, besonders hinsichtlich der Energieeffizienz, erfüllen. So wird beispielsweise der Einbau von Öl- und Gas-Brennwerttechnik gefördert, die einen hohen Wirkungsgrad aufweist.

Bei den verwendeten Umwälzpumpen muss es sich um Hocheffizienzpumpen der Energieklasse A handeln. Sollten für die Installation solcher Anlagen Umbaumaßnahmen, beispielsweise an den Heizkörpern oder am Verteilernetz, notwendig sein, so können diese ebenfalls gefördert werden. Zwingend vorgeschrieben ist, dass ein hydraulischer Abgleich durchgeführt wird.

Wurden die technischen Voraussetzungen eingehalten, bekommen Immobilienbesitzer einen Zuschuss in Höhe von zehn Prozent – maximal 5.000 Euro – pro Wohneinheit gewährt.

Beachtenswertes

Insgesamt lassen sich durch den Einsatz neuer Heizungsanlagen bis zu 30 Prozent Heizkosten einsparen, bei der bisherigen Nutzung von Nachtspeicheröfen sogar noch deutlich mehr.

Sowohl die Förderung durch das BAFA als auch durch die KfW-Bank müssen vor Maßnahmebeginn beantragt werden. Voraussetzung ist zudem, dass ein Sachverständiger hinzugezogen wird, der auf der Energieeffizienz-Experten-Liste der DENA registriert ist. Unser ESA-Energieberater ist selbstverständlich auf dieser Liste registriert und berät Sie gern ausführlich über die verschiedenen Heizsysteme, aber auch deren Fördermöglichkeiten.

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