Cornelius Ober GmbH
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Die Nachfrage nach Kombination aus Bioheizung und Solaranlagen steigt

Die Nachfrage nach Kombilösungen aus Bioheizung und Solaranlage steigt. Allein im Jahr 2016 wurden mehr als 5.300 solcher Lösungen installiert. Unter ihnen sind auch Städte und Kommunen, wie ein Beispiel aus Rheinland-Pfalz zeigt.

Eine Redensart besagt, dass Holz doppelt wärmt: Zum Einen beim Fällen des Baumes, zum Anderen bei der Verbrennung. Natürlich sind Hausbesitzer, die moderne Heizungsanlagen nutzen, nicht mehr auf ihre Muskelkraft angewiesen. Der Kessel wird automatisch gefüttert, zugleich warten die Heizungsanlagen mit einem großen Bedienkomfort auf. Die klassische Bioheizung kann zusätzlich mit einer Solaranlage kombiniert werden. Dadurch werden nicht nur die Energiekosten und der Verbrauch des Holzes reduziert, das Verfahren ist zugleich auch wesentlich umweltfreundlicher.

Bewilligte Zuschüsse des BAFA für Holzfeuerungen

Bewilligte Zuschüsse des BAFA für Holzfeuerungen (Bild © AEE).

Diese Kombilösungen aus Bioheizung und Solaranlage werden übrigens nicht nur für Ein- oder Zweifamilienhäuser angeboten, sondern können ganze Häuserzeilen oder Straßenzüge profitieren, die über ein einziges Nahwärmenetz versorgt werden.

Unter dem Titel „Bioenergie richtig fördern lassen“ (PDF; 487 Kb) hat die Agentur für Erneuerbare Energien (AEE) ein Hintergrundpapier verfasst, in dem genau aufgelistet ist, welche Förderprogramme bei Holzheizungen infrage kommen können. Wer nicht die Zeit und Lust hat das Papier zu studieren, dem stehen selbstverständlich die zertifizierten Energieberater der ESA-Energieberater beratend zur Seite. Auch die Kosten für den Energieberater werden bis zu 80% staatlich gefördert (Kostenlose Anfrage stellen).

Beispiel Neuerkirch-Külz: Nahwärmenetz in Betrieb genommen

Dass nicht nur Privatpersonen von den Förderungen profitieren können, zeigt ein Beispiel aus dem Hunsrück. Die Bürger der Stadt Neuerkirch-Külz profitieren von einem kommunalen Nahwärmenetz, das seine Energie aus Biomasse- und Solarthermieanlagen bezieht. Gespeist wird es mit Holzhackschnitzeln und Solarwärme. Die Planungen für die neue Anlage begannen noch zu Zeiten, als die Preise für fossile Rohstoffe wesentlich höher lagen. Im August 2016 wurde die Anlage in Betrieb genommen, rechnet sich aber auch in Zeiten niedriger Rohstoffpreise.

Nach Angaben des Projektleiters Marc Meurer sind in Neuerkirch-Külz bereits mehr als 140 Gebäude an das Wärmenetz angeschlossen. Die Kunden erhalten ihre Wärme für 8 Cent netto pro Kilowattstunde, dazu kommt nur eine Grundgebühr von etwa 336 Euro. Dafür bleiben ihnen die Anschaffungs-, Wartungs- und Reparaturkosten einer eigenen Heizungsanlage erspart. Ein Deal der sich für alle lohnt: Stadt/ Kommune, Wohneigentümer und die Umwelt.

Staatliche Fördermittel nutzen

Wer sich für eine umweltfreundliche Heizungslösung entscheidet, kann eine staatliche Förderung – beispielsweise aus den KfW-Förderprogrammen oder über Länderprogramme, wie zum Beispiel in Thüringen die Thüringer Aufbaubank – in Anspruch nehmen. Bauherren und Sanierungswillige sollten sich für das Marktanreizprogramm des BAFA interessieren, dass auch eine Zusammenarbeit mit Kommunen plant.

Zugleich können diese ebenfalls die KfW-Förderung nutzen, beispielsweise in Form zinsgünstiger Darlehen. „Die Förderung erneuerbarer Energien ist nicht nur im Wärmemarkt ein starker Hebel, der den Wechsel auf umweltfreundliche Heizlösungen anreizt. Es werden zudem Impulse für Investitionen gesetzt, welche die Fördersumme um ein Vielfaches überschreiten,“ so der Geschäftsführer der AEE,Philipp Vohrer.

Sehr positiv hat sich die BAFA-Förderung für Bioenergie ausgewirkt. So wurden im Jahr 2016 in mehr als 5.300 Fällen Kombinationen aus Solar- und Biomasseanlagen mit zinsgünstigen Darlehen gefördert bzw. bezuschusst. Trotz alledem bleiben die Rahmenbedingungen schwierig, zumal auch fossile Heizanlagen staatlich unterstützt werden. Hier gilt es, verstärkt das Augenmerk auf die Nutzung erneuerbarer Energien zu richten.

In Bezug auf Erneuerbare Energien und staatliche Förderungen bieten wir unsere beratenden Leistungen für Städte/ Kommunen, Privatpersonen und Unternehmen. Für Fragen rufen Sie uns gerne an (03691/889 21 94) oder schreiben Sie uns eine Nachricht!

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– Cornelius Ober, Geschäftsführer der ESA-Energieberatung, Cornelius Ober GmbH

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