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4 Tipps wir Ihr versteckte Stromverbraucher findet

Im Haushalt befinden sich eine Vielzahl elektronischer Geräte die Energie verbrauchen. Vom Toaster über den Radiowecker können diese Geräte bis zu 20 Prozent der Grundlast ausmachen. Wir zeigen Euch wie Ihr versteckte Stromverbraucher findet und geben alltagstaugliche Energiespartipps um die Grundlast zu verringern.

Wer beispielsweise Computer, Fernseher, weitere Stand-by-Geräte, aber auch Kühlschränke, Radiowecker, Toaster und dergleichen mehr vom Strom trennt, wird schnell feststellen, dass auch dann weiterhin Energie verbraucht wird. Hierbei kann es sich um bis zu 20 Prozent der Grundlast handeln. Wie kann dies zustande kommen und welche Möglichkeiten bestehen, in diesen Bereichen Energie einzusparen? Aufbauend auf unsere 5-teiligen-Reihe „Energiesparen im Haushalt“ zeigen wir Euch hier 4 Möglichkeiten versteckte Stromverbraucher zu finden und geben Tipps für eine energetische Optimierung der Stromverbraucher.

Alte Haushaltsgeräte

Alte Haushaltsgeräte gehören zu den Stromfressern Nummer 1 im Haushalt. Einige davon verbrauchen weit mehr Strom als man denkt.

Versteckte Stromverbraucher

1. Stellmotoren von Fußbodenheizungen

Fußbodenheizungen gehören heutzutage zum Standard. Anstelle von normalen Heizkörpern, die mit einem Bi-Metall angetrieben und ohne elektrische Energie auskommen, ist bei Fußbodenheizungen die Installation eines Verteilerkastens pro Etage notwendig. Pro Strang wird ein kleiner Stellmotor benötigt, der nur mit Strom betrieben werden kann. Zwar verbraucht ein solcher Stellmotor mit ca. 2 Watt relativ wenig Energie, sofern keine Änderungen an den Einstellungen vorgenommen werden, da aber vielerorts 10 oder mehr Motoren zum Einsatz kommen, summiert sich dies schnell. Auch ein effektives Energiemanagement kann hier kaum weiterhelfen. Wer hier die Motoren stromlos setzt und mit einer Plastikkappe zum Öffnen versieht, kann wöchentlich durchaus 4 kWh Strom einsparen.

2. Haustürklingel

Obwohl die Haustürklingel nur kurz genutzt wird, verbraucht sie auch in der übrigen Zeit Strom, da eine Bereitschaftsstellung installiert ist. Insgesamt liegt der Stromverbrauch der Haustürklingel pro Tag bei etwa 3 Watt. Manche Modelle sind mit einem kleinen LED-Lämpchen versehen, das ebenfalls Strom verbraucht. Für eine normale Haustürklingel mit beleuchtetem Namensfeld entstehen so jährliche Verbrauchskosten von ungefähr 6 bis 7 Euro. Anders ausgedrückt: Der Strom von acht Tagen wird allein für den jährlichen Betrieb der Klingelanlage benötigt.

3. Dimmer

Zu den weiteren Stromverbrauchern gehören die Dimmer. Ältere Modelle sind noch mit einer Nullstellung, also einem richtigen Ausschalter, versehen. Wer allerdings Modelle mit DIM-Aktor verwendet, findet hier keine Nullstellung vor. Auch wenn das Licht aus ist, fließt weiterhin Strom, wenn auch in geringerem Maße. Wer zudem sogenannte Halogenspots nutzt, wird sich auch über deren Stromverbrauch bei Nichtnutzung wundern. Hier liegen weiterhin bis zu 0,5 Watt an. Der Verbrauch hängt natürlich mit der Anzahl der installierten Dimmer zusammen. Bei der Installation von 2 LED-Spots und 5 Aktoren kann der Stromverbrauch bei jährlich etwa 21 kWh liegen, was dem Gesamtstromverbrauch von ca. 7 bis 8 Tagen entspricht.

4. Homemanager, Verstärker und Smart-Meter

Selbstverständlich wird auch für den Betrieb des Homemanagers, den Verstärker des Kabelfernsehens, den der Satellitenanlage und des Smart-Meters Strom benötigt, ohne dass diese Geräte über einen Stecker verfügen. Eine Alarmanlage sowie eine Videoüberwachung sorgen für weitere Stromkosten.

Fazit

Obwohl die benötigte Strommenge bei sämtlichen vorgestellten Geräten doch relativ gering ist, summiert sich diese schon zu einer stattlichen Höhe. Wer sich also gegen Dimmer entscheidet, die Stellmotoren der Fußbodenheizung stromlos setzt, die Klingel vor allem bei Abwesenheit ausschaltet (was übrigens auch zum Schutz vor Einbrechern beitragen kann), auf eine Video- oder Alarmanlage verzichtet oder sich hier zumindest für energiesparende Modelle entscheidet, kann seine jährlichen Stromkosten um einen zumindest hohen zweistelligen Betrag senken.

Welche Energieeinsparmöglichkeiten in Ihrem Haushalt noch gegeben sind, erläutert Ihnen unser ESA Energieberater gern während eines Vor-Ort-Termins, den Sie sowohl telefonisch, per E-Mail oder bei einem Besuch in unserer Geschäftsstelle vereinbaren können.

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  • Kommentare zu diesem Beitrag:

    Daniel Fernandez-Ruiz 5. September 2016, 13:15 . Antworten

    Danke für deine Tipps. Diese Stromfresser werden sehr selten wahrgenommen und fließen daher oft nicht in die Kalkulation mit ein.

    Ein kleiner Energiespartipp von mir: Wer seine Raumtemperatur um nur 1 Grad senkt, spart bis zu 6% an Heizungskosten. Einfach mal die Wohlfühl-Temperatur finden und diese mit dem Thermometer prüfen.

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