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Energiesparen im Haushalt #3: Energiespartipps für das Badezimmer

Im dritten Teil unserer Artikelserie „Energiesparen im Haushalt“ geben wir Euch Energiespartipps für das Badezimmer. Auch im Badezimmer finden sich Energiesparpotenziale. Wir zeigen Euch im Teil 3 der Reihe „Energiesparen zu Hause“ wo Ihr im Badezimmer Energie sparen könnt und damit zukünftig nicht nur die Umwelt sondern auch Euren Geldbeutel schont.

In Teil eins der Reihe „Energiesparen im Haushalt“ (Wohnzimmer) und Teil 2 (Küche) waren es vor allem die Küchengeräte, bei denen sich die größten Energiesparpotenziale finden lassen. Beim Kauf neuer Geräte sollten Verbraucher unbedingt auf die jeweilige Energiesparklasse des Geräts achten. Hier gelten Geräte der Energiesparklasse A heute bereits nicht mehr zu den sparsamsten Haushaltsgeräten.

Wer kann, sollte beim Kauf also zu Geräten der Energiesparklassen A+, A++ oder gar A+++ greifen. Eine Investition die nicht nur der Umwelt zu Gute kommt, sondern sich auch spürbar in den jährlichen Energiekosten positiv wiederfindet.

Navigation: Artikelreihe „Energiesparen im Haushalt“:

Im dritten Teil unserer Artikelreihe „Energiesparen im Haushalt“ in unserem Energie-Blog geht es diesmal um den Raum im Haushalt, der auf der Liste des relativen Stromverbrauchs aller Zimmer durchschnittlicher Haushalte, eher weiter unten zu finden ist. Im Badezimmer richten viele zunächst den Blick auf den Wasserverbrauch – zu recht. Und dennoch lassen sich auch im Badezimmer Energieeinsparpotenziale finden, die wir Euch anschließend gerne zeigen möchten.

Energiespartipps für das Badezimmer

Beleuchtetes Badezimmer mit Energiesparlampen

Energiesparen im Konflikt mit Design? Keineswegs, verwenden Sie für die Beleuchtung im Badezimmer Energiesparlampen (Bild © // sxc.hu).

Neben den für das Badezimmer typischen Elektrogeräten, die wie in jedem anderen Raum auch Energieeinsparpotenziale bieten und auf die weiter unten noch genauer eingegangen werden soll, ist es im Badezimmer auch die Beleuchtung, die in vielen Haushalten zu große Mengen unnötiger Energie verschlingt.

Ein Beispiel: Ihr beleuchteter Spiegelschrank verwendet 8 konventionelle Glühbirnen. Ersetzen Sie diese mit Energiesparlampen, dann erreichen Sie eine Ersparnis von mehr als 250 Watt!

Und wenn Sie einmal dabei sind: Ersetzen Sie doch auch gleich die veraltete Zimmerbeleuchtung in Ihrem Bad. Die Erfahrung zeigt, das Haushalte gerne zunächst instinktiv den Wechsel auf Energiesparlampen in den Räume vollziehen, in denen Sie glauben sich am häufigsten aufzuhalten, also zum Beispiel das Wohnzimmer oder die Küche. Eine Familie mit schulpflichtigen Kindern und arbeitenden Elternteilen verbringt aber in der Summe nicht selten nur unwesentlich weniger Zeit im Badezimmer. Allmorgendliches Anziehen, Abends Duschen, das Badezimmer ist im Dauerbetrieb – in den dunklen Monaten geht das nur mit Licht!

Als weiteres Energieeinsparpotenzial für das Badezimmer empfehlen wir Ihnen Akkugeräte zu vermeiden. Geräte mit Akku verbrauchen in der Regel mehr Strom als Geräte im Netzbetrieb (z.B. Rasierer oder Zahnbürste). Die Entwicklungen am Markt zeigen aber, dass immer weniger Geräte ohne Akku erhältlich sind. Daher empfehlen wir Ihnen, sofern Sie Geräte mit Akku verwenden möchten, stets auf das richtige Laden der Akkugeräte zu achten. Ziehen Sie nach dem Laden den Stecker, denn Ladegeräte sind nicht selten mit einer Standby-Leuchte ausgestattet und verbrauchen somit unnötig Strom.

Die größte Energieschleuder – Waschmaschine und Trockner

Der größte Energiespartipp für das Badezimmer ist aber unter allen die Waschmaschine und der Trockner. Immerhin ca. 15% vom gesamten Stromverbrauch deutscher Haushalte entspringen auf die Waschmaschine. Der Energieverbrauch der Waschmaschine ist deutlich abhängig vom Alter des Geräts. Ist eine Waschmaschine älter als zehn Jahr, vergeudet die Waschmaschine gewiss deutlich zu viel Energie. Achten Sie beim Kauf unbedingt auf Energie-Qualitätsmerkmale wie A+, A++, A++, Eco-Programm oder Fuzzy-Logic.

Da in keinem anderen Raum, als im Badezimmer, mehr Wasser verbraucht wird, dass im Badezimmer natürlich nicht alleinig auf das Wäsche waschen zurückzuführen ist, möchten wir abschließend dennoch gerne noch einmal kurz auf den Wasserverbrauch eingehen. Denn für die Körperhygiene benötigtes Wasser muss erwärmt werden und das kostet Strom. Unser Tipp: Duschen Sie kürzer und Baden Sie weniger. Das kann jährlich, je nach vorheriger Intensität und Art der Wassererwärmung, mehrere hundert Euro pro Jahr an Stromkosten sparen!

Faustregeln für das Energiesparen im Badezimmer

Merken Sie sich einfach folgende Faustregeln für das Energiesparen im Badezimmer:

  • Eine Badewanne verbraucht durchschnittlich dreimal so viel Wasser wie ein Duschvorgang. Einmal Baden ist demnach auch dreimal so teuer.
  • Wer nur die Hälfte an Zeit duscht, der spart auch die Hälfte an Geld.
  • Für zehn Minuten Haare föhnen, können Sie eine LED-Lampe 83 Tage lang durchgehend brennen lassen. Oder anders ausgedrückt:
  • Lassen Sie Ihre Haare etwas länger an der Luft trocknen und föhnen Ihre Haare durchschnittlich anstatt 10 Minuten nur 3 Minuten, dann sparen Sie bis zu 30 Euro jährlich an Stromkosten.
  • Der Austausch einer alten Waschmaschine gegen eine Neue, spart je nach Anwendungshäufigkeit, bis zu 30Euro pro Jahr.

Mit welchen Methoden sparen Sie oder Ihre Familie Energie im Badezimmer? Was sind Ihre Energiespartipps? Schreibt uns einen Kommentar und helft damit allen Lesern auch mit Hilfe Eurer Energiespartipps nachhaltig und langfristig den Energieverbrauch in unseren Küchen zu senken!

Wenn Sie professionelle Hilfe benötigen für Ihr individuelles Energiekonzept im Haushalt oder in Ihrem Unternehmen, erstellen wir Ihnen gerne für die Energieberatung ein kostenloses und unverbindliches Angebot einer professionellen Energieberatung. Wir sind ein zertifizierter KfW-Energieberater und agieren deutschlandweit.

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  • Kommentare zu diesem Beitrag:

    Tobi 8. September 2015, 09:08 . Antworten

    Hallo,

    das mit dem Badezimmer ist wirklich ein guter Tipp. Gerade im Winter ist dies bei uns in der WG, in der Früh, im Dauerbetrieb. Ich selbst muss mir regelmäßig auf die Finger klopfen, da ich eher derjenige bin, welcher Ersetzt, wenn es kaputt ist und an das Badezimmer, habe ich persönlich noch gar nicht gedacht.

    Das Thema „Kosten senken Klima schützen“ ist gerade derzeit wieder einmal ganz wichtig geworden. Energie sparen und somit die Kosten zu senken, ist eigentlich ganz leicht, man muss sich nur bewusst machen, wie wertvoll Energie für uns heute geworden ist.

    Gruß
    Tobi

  • Kommentare zu diesem Beitrag:

    reggie 23. März 2016, 16:44 . Antworten

    LED-Beleuchtung ist eine gute Option, um Energie zu sparen

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