5 wertvolle Tipps zum Energiesparen in Handwerksbetrieben

Neben den Lohn- und Materialkosten ist der Energieverbrauch in Handwerksbetrieben ein weiterer wesentlicher Kostenfaktor. Wir möchten Ihnen fünf Möglichkeiten aufzeigen, wie Sie in Ihrem Unternehmen Energie einsparen können. Zuerst einmal ist es allerdings sinnvoll, den derzeitigen Energieverbrauch zu erfassen, dies kann beispielsweise durch monatliche Angaben, quartalsweise oder halbjährliche Kontrollen erfolgen. Am Effektivsten ist natürlich die monatliche Ablesung.

Steckdose anbringen
Handwerkerbetriebe können in vielen Bereich Energie sparen, wie unsere Energiespartipps zeigen.

1. Tipp: Heizungsanlagen, Brenner und Kälteanlagen regelmäßig warten

Handwerksunternehmen, die in der Lebensmittelbranche tätig sind (beispielsweise Bäckereien, Metzgereien/Fleischereien) können durch die regelmäßige Wartung von Heizungsanlagen und Brennern, durch einen Hydraulikabgleich, aber auch durch die kontinuierliche Reinigung von Kälteanlagen und das nächtliche Ausschalten der Kühltresen erhebliche Mengen an Energie einsparen. Offene Kühlmöbel sollten außerhalb der Verkaufszeit abgedeckt werden. Heizungspumpen können unter Umständen außerhalb der Heizperiode ausgeschaltet werden. Auch durch eine Verringerung der Beleuchtung lassen sich erhebliche Mengen an Strom einsparen.

Die Heizungsanlagen und eventuell vorhandene Brenner sollten natürlich auch in anderen Handwerksbetrieben regelmäßig gewartet werden. Auch ein Hydraulikabgleich ist in allen Unternehmen sinnvoll. In einigen Betrieben werden auch noch Glühlampen zur Ausleuchtung genutzt. Diese verbrauchen deutlich mehr Strom als beispielsweise Energiesparlampen und sollten deshalb ausgetauscht werden.

2. Tipp: Heizungsrohre dämmen und Warmwassertemperatur auf 60 Grad senken

Verlaufen in den Produktionshallen Heizungsrohre, so ist es sinnvoll, diese zu dämmen. Dadurch reduziert sich der Wärmeverlust erheblich. Wird in Ihrem Unternehmen viel warmes Wasser benötigt oder kommt dieses im Heizungskreislauf zum Einsatz, sollte die Warmwassertemperatur auf 60 Grad herabgesenkt werden. Hier empfiehlt es sich unter Umständen auch einen TGA-Fachplaner zu kontaktieren, der auch unter dem Aspekt der langfristigen Energieeinsparung die Technische Gebäudeausrüstung beurteilen und entsprechende Empfehlungen abgeben kann.

3. Tipp: Leistungsspitzen begrenzen und entstehende Abwärme nutzen

Im Rahmen des Lastenmanagements ist es sinnvoll, Leistungsspitzen zu begrenzen. Dies ist unter anderem dadurch möglich, dass ein Teil der Arbeiten auf einen anderen Zeitraum verlegt wird, in dem der Strombedarf niedriger ausfällt.

Durch die Nutzung technische Anlagen entsteht Abwärme. Diese lässt sich unter Umständen speichern oder direkt als Heizenergie weiterverwenden. Hier ist es allerdings sinnvoll, einen Energieberater mit der Kontrolle der Anlagen im Rahmen eines Vor-Ort-Termins zu beauftragen. Dieser wird dann eine genaue messtechnische Analyse der vorhandenen technischen Anlagen, aber auch der Gebäudesituation vornehmen. Der schriftlichen Ist-Analyse können Sie bereits Vorschläge für eine bessere Nutzung entstehender Abwärme, aber auch weitere Maßnahmen entnehmen, die zur Reduzierung des Energieverbrauchs beitragen. Sehr gern können Sie unseren qualifizierten Energieberater mit dieser Dienstleistung beauftragen.

4. Tipp: Tageslicht und automatische Dimmer nutzen

So lange wie möglich sollte Tageslicht zum Ausleuchten der Räumlichkeiten verwendet werden. Deshalb ist es sinnvoll, sogenannte Tageslicht-Sensoren anzubringen. Der Einbau automatischer Dimmer ist ebenfalls ratsam. Hier können KMU-Handwerksbetriebe ggfs. Fördermittel beantragen, die eine Teilfinanzierung des Umbaus ermöglicht. Da die Förderlandschaft für Laien kaum zu durchblicken ist und sich Förderungen unterschiedlichster Förderbanken regelmäßig ändern, können Sie bei uns nachfragen welche Ihre Ideen und Optimierungsmaßnahmen aktuell oder in naher Zukunft gefördert werden (Rufen Sie dazu unsere Hotline an: (03691-8892194).

5. Tipp: Technische Geräte nutzen, die dem neuesten Stand entsprechen

Sowohl für Handwerksbetriebe der Baubranche als auch aus anderen Sparten ist es sinnvoll, technische Geräte einzusetzen, die auf dem aktuellsten Stand der Technik sind. Diese Geräte verbrauchen in der Regel wesentlich weniger Energie als beispielsweise Modelle, die vor fünf oder zehn Jahren auf den Markt gekommen sind. Vergleichen Sie aber auch hier die Verbrauchsdaten Ihres bisherigen Gerätes mit den angegebenen Werten des neu zu erwerbenden Modells.

Welche Energiespartipps können Sie noch ergänzen? Welche Maßnahmen wenden Sie in Ihrem (Handwerks-)unternehmen an um die Energiekosten – und damit die Gesamtenergiekosten – im Unternehmen zu senken? Schreiben Sie uns einen Kommentar.

Empfehlen Sie uns weiter oder beauftragen Sie unseren Energieberater.

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