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Neue Einspeicherheizung in Hamburg-Harburg macht sich bezahlt

Vor drei Jahren wurde in Harburg, einem Stadtteil im Süden von Hamburg, mit dem Bau der neuen Einspeicherheizung begonnen. Jetzt liegen die ersten Verbrauchszahlen vor. Und diese sind mehr als erfreulich, wie die Erfahrungen in Zahlen zeigen.

Etwa 500  Mietparteien der Harburger Baugenossenschaft „Eisenbahnbauverein“ (EBV) erhalten in den nächsten Tagen die Heizkostenabrechnung des Jahres 2014.  Sie können mit teilweise deutlichen Rückerstattungen rechnen. Die neue Heizungs- und Wassertechnik sparte etwa die Hälfte der bisher angefallenen Heiz- und Warmwasserkosten ein und erwirtschaftete so ein Plus von etwa 135.000 Euro, wie das Hamburger Abendblatt berichtet.

Wohnviertel von oben

Die genauen Kennziffern

Je nach Wohnungsgröße und persönlichem Bedarf an Warmwasser und Heizungswärme zahlen nun die Mieter des Eisenbahnbauvereins jährlich pro Quadratmeter zwischen 3,97 und 7,87 Euro. Das Ziel, die Kosten für Heizwärme und Warmwasser um etwa 50 Prozent zu senken, wurde erreicht. Zum Vergleich: Im bundesweiten Durchschnitt liegen schon die Heizkosten – als Beispiel sei hier eine 70 Quadratmeter große Wohnung angenommen – bei etwa 1.000 Euro, umgerechnet 14 Euro pro Quadratmeter.

Hintergründe

Im Zeitraum 2012 bis 2014 hatte der EBV sämtliche Elektrospeicheröfen entfernen und für eine Übergangszeit durch Gas-Zentralheizungen ersetzen lassen. In die Errichtung der Eisspeicherheizung flossen etwa 8 Millionen Euro. Die Anlage wurde – aufgrund des relativ milden Winters – nicht bis April, sondern nur bis März genutzt.

Das Ergebnis ist noch erfreulicher, da es sich bei den Gebäuden nicht um Neubauten oder sanierte Immobilien, sondern um einen Immobilienbestand aus den 1950er Jahren handelt, der noch nicht den heutigen Standards im Bereich der Wärmedämmung entspricht.

Gefördert wird der Einbau der Eisspeicherheizungen unter anderem aus Mitteln der KfW, die in diesem Fall einen Zuschuss von 750.000 Euro gewährte. Generell fallen für eine Eisspeicherheizung etwa zwei Millionen Euro an Mehrkosten an. Für Beratungen rund um KfW-Fördermittel und energetische Sanierung wenden Sie sich bitte an die ESA-Energieberatung (Kontakt).

Für die in Harburg errichtete Eisspeicherheizung wurde ein sechs Meter tiefes und 20 Meter breites Loch ausgehoben. Hierin entstand ein Beton-Tank mit einem Fassungsvermögen von etwa 1,5 Millionen Liter Wasser. Wärme wird nicht nur aus der Erde, sondern auch durch den Einsatz von Solarkollektoren auf Garagen- und Hausdächern gewonnen. Dem Wasser wird mittels Gas-Wärmepumpe und Wärmetauscher Wärmeenergie entzogen. Die installierte Anlage sorgt für bis zu 50 Grad warme Heizkörper und bis zu 42 Grad heißes Warmwasser.

 

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