10 Energiespartipps für den Sommer

Obwohl die meiste Energie in der kälteren Jahreszeit verbraucht wird, lassen sich auch im Sommer ein paar Energiespartipps umsetzen um Geldbeutel und Umwelt zu schonen. Wir möchten Ihnen im folgenden einige der wichtigsten Tipps etwas genauer vorstellen und damit auch anregen, eigene Energieeinsparlösungen für den Sommer zu entwickeln.

Wäsche auf Wäscheleine
Für viele selbstverständlich, nicht aber für alle: Die Wäsche von der Sonne trocknen lassen spart im Vergleich zum Wäschetrockner Energie und schont die Umwelt.

Tipp 1: Für angenehme Temperaturen im Schlafzimmer sorgen

Wenn Sie Ihre Wohnung gerade beziehen oder vielleicht der eigene Nachwuchs gerade ausgezogen ist und sie so die Zimmer neu verteilen können, sollten Sie darauf achten, dass das Schlafzimmer an der Nordseite liegt. Dadurch heizt sich der Raum weniger auf und bleibt angenehm kühl. Ist es nicht möglich, das Schlafzimmer auf der Nordseite zu wählen, so sollen Sie morgens das Zimmer lüften und dann, nachdem Sie das Fenster wieder geschlossen haben, Rollläden herunterlassen, die Bahnen der Jalousien schließen oder die Gardinen zuziehen und dies bis zum Abend so belassen. So haben Sie einen perfekten Sonnenschutz und müssen meist keinen Ventilator nutzen.

Tipp 2: Gefrierfach und Tiefkühltruhe enteisen

Bevor Sie das Eisfach des Kühlschranks oder die Gefriertruhe für die nächste Grillparty oder andere Anlässe befüllen, sollten sie diese enteisen. Auch wenn die Eisschicht nur zwei Millimeter dünn ist, kann das zu einem 15 Prozent höheren Stromverbrauch führen.

Tipp 3: Kontrolle der Temperatur in Kühlschrank und Tiefkühltruhe

Achten Sie nicht nur darauf, das Eisfach des Kühlschranks vor dem Befüllen zu enteisen, sondern kontrollieren Sie auch noch einmal die Temperatur in der Tiefkühltruhe und im Kühlschrank. Im Kühlschrank sollte die Temperatur bei 7 bis 8 Grad liegen, in der Tiefkühltruhe bei -18 Grad Celsius. Liegt die Temperatur niedriger, steigt der Energieverbrauch.

Tipp 4: Kühlschrank nur kurz öffnen

Wenn Sie den Kühlschrank öffnen, so sollten Sie darauf achten, dass die Tür nicht lange geöffnet bleibt. So würde noch mehr Energie verloren gehen, da der Kühlschrank zusätzlich kühlen muss. Außerdem geht bei jedem Öffnen des Kühlschrankes Energie verloren.

Tipp 5: Vorräte in Tiefkühltruhe reduzieren

Bevor Sie in den Urlaub fahren, sollten Sie die Vorräte in der Tiefkühltruhe so weit wie möglich aufbrauchen. Dadurch benötigt die Truhe während Ihres Urlaubs eine geringere Kühlleistung und kann zudem, wenn sie ganz leer ist, auch komplett vom Strom genommen werden. Auch die Vorräte im Kühlschrank sollten Sie vor Ihrer Abreise in den Urlaub auf ein Minimum beschränken, sodass Sie vielleicht für die ersten ein bis zwei Tage nach Ihrer Rückkunft noch versorgt sind.

Tipp 6: Frische Luft statt Wäschetrockner

Natürlich sind Wäschetrockner sehr bequem – sie benötigen allerdings auch enorm viel Strom. Gerade deshalb ist es sinnvoll, im Sommer und auch – sofern es wettertechnisch möglich ist – zu anderen Jahreszeiten die Wäsche auf der Leine und wenn möglich noch an der frischen Luft zu trocknen. Scheint die Sonne, so ist die Wäsche innerhalb weniger Stunden trocken und riecht dabei noch besonders frisch, ohne dass Sie vorher Weichspüler in die Waschmaschine einfüllen mussten. Wenn Sie wann immer es möglich ist auf den Einsatz des Wäschetrockners verzichten, können Sie mehr als 100 Euro an jährlichen Energiekosten einsparen.

Tipp 7: Haare ab und zu lufttrocknen lassen

Ein Föhn kann vielen Haaren enorm zusetzen. Auch deshalb ist es durchaus sinnvoll, die Haare ab und zu auch mal an der Luft trocknen zu lassen. Auch mit dieser Maßnahme können Sie im Jahr ein paar Euro an Stromkosten einsparen und tun auch Ihren Haaren etwas Gutes.

Tipp 8: Elektrische Geräte (außer Tiefkühltruhe) vor Fahrt in den Urlaub komplett ausschalten

Viele elektrische Geräte gehen bei Nichtnutzung in den Stand-by-Modus über. Bevor Sie verreisen, sollten Sie darauf achten, dass alle elektronischen Geräte wirklich komplett ausgeschaltet sind und sich nicht noch im Stand-by-Modus befinden. Möchten Sie ganz sicher gehen, so ziehen Sie den Netzstecker.

Denken Sie aber bitte daran, die Gefriertruhe und den Kühlschrank nicht vom Strom zu trennen, wenn in beiden noch Lebensmittel lagern. Auch den Hauptschalter im Verteilerkasten sollten Sie keinesfalls umschalten, da sonst die Stromzufuhr auch zu den Geräten unterbrochen ist, die während Ihres Urlaubes weiterlaufen sollen. Dazu können beispielsweise Überwachungskameras, aber auch die bereits erwähnte Gefriertruhe und der Kühlschrank gehören.

Tipp 9: Bei längerer Abwesenheit Warmwasserboiler abschalten

Ist in Ihrer Wohnung oder Ihrem Haus noch ein Warmwasserboiler vorhanden, so können Sie diesen unter Umständen ebenfalls vom Strom trennen. Nachdem Sie Ihren Urlaub beendet haben, müssen Sie den Boiler dann nur einmal auf mehr als 60 Grad erhitzen. Durch das Abschalten des Warmwasserboilers sparen Sie ebenfalls eine nicht unbeachtliche Summe, da dieser sonst in der Zwischenzeit das Wasser immer wieder aufheizen würde, sobald die Temperatur unter einen bestimmten Wert fällt.

Tipp 10: Waschmaschine nur voll beladen laufen lassen

Gerade im Sommer kommt es vor, dass Kleidungsstücke schnell durchgeschwitzt werden Wer dann seine Lieblingsstücke schnell wieder tragen möchte, sollte trotzdem darauf achten, dass die Waschmaschine nicht nur halb, sondern komplett befüllt läuft. Ansonsten besteht noch die Möglichkeit, das einzelne Kleidungsstück von Hand zu waschen, auch wenn dafür etwas mehr Wasser verbraucht wird.

Noch mehr wertvolle Tipps

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+49 3691 8892194
anfrage@esa-energieberatung.de

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