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Unternehmen sprechen sich für die Energieeffizienz-Pläne der EU aus

Die Deutsche Unternehmensinitiative Energieeffizienz (Deneff) begrüßt das vorgeschlagenen Winterpaket der Europäischen Kommission. Aber nicht alle Branchenvertreter sehen das so positiv wie die Deneff. Im Beitrag wird erklärt warum.

Logo Deutsche Unternehmensinitiative EnergieeffizienzDie Deutsche Unternehmensinitiative Energieeffizienz (Deneff) begrüßt – im Gegensatz zum Verband der chemischen Industrie (VCI) – das vorgeschlagene Winterpaket der Europäischen Kommission. Dieses Paket enthält Legislativvorschläge für Revisionen der Gebäudeeffizienzrichtlinie (EPBD) und vor allem der EU-Energieeffizienzrichtlinie (EED). Die Energieeffizienzpolitik sollte weitergeführt werden, um so Planungssicherheit für Investitionen zu schaffen, lässt die Deneff in einer Presseerklärung verlautbaren.

Der VCI moniert unter anderem, dass die EU-Kommission „Energieeffizienz weiterhin als absolute Energieeinsparung interpretiert, statt die Energieeffizienz als relativ zu verstehen.“ Eine Befragung durch die Deneff, an der 140 Unternehmen beteiligt waren, zeigt allerdings auf, dass die Energiebranche die EU-Energieeffizienzrichtlinie als sehr effektiv bewerte. Zugleich wünschten sich die befragten Unternehmen eine deutlich ambitioniertere Weiterführung der Maßnahmen und Ziele bis hin zum Jahr 2030.

Der Vorstandsvorsitzende von Deneff, Carsten Müller, äußerte sich dazu folgendermaßen: „Die Energieeffizienzrichtlinie ist extrem wirkungsvoll. Ohne sie ist eine bezahlbare Energiewende in Europa undenkbar. Wenn wir hier ehrgeiziger sind, können unsere Volkswirtschaften nur gewinnen. Kein Wunder also, dass viele Unternehmen eine ambitionierte Revision der Richtlinie wünschen.“

Die Zahlen im Detail

Grafik zeigt Bewertung der Unternehmen zur EU-Energieffizienzrichtlinie

72% der Unternehmen bewerten die EU-Energieeffizienzrichtlinie mit positiv bis sehr positiv (Grafik © deneff.org).

Knapp 72 Prozent der befragten Unternehmen gaben an, dass sie die Wirkung der Energieeffizienzrichtlinie aus dem Jahr 2012 als positiv (57 Prozent) bzw. sehr positiv (15 Prozent) einschätzen. Insgesamt 77 Prozent der Befragten sprechen sich für die Einführung eines verbindlichen Energieeffizienzziels in Höhe von mindestens 30 Prozent bis zum Jahr 2030 aus.

Der Entwurf der Kommission sieht hier ebenfalls eine Höhe von 30 Prozent vor, während sich das Europäische Parlament nun sogar für 40 Prozent aussprach. Zugleich wird auch die Weiterentwicklung einzelner Regelungen, die die jährlichen Einsparverpflichtungen der Mitgliedsstaaten betreffen, die Vorbildfunktion öffentlicher Einrichtungen und eine Verbesserung der Auditpflicht für Großunternehmen von einer Mehrheit der Befragten unterstützt.

Die vollständigen Ergebnisse der Umfrage können hier heruntergeladen werden.

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