Zentralverband Deutsches Baugewerbe spricht sich für steuerliche Förderung der energetischen Gebäudesanierung aus

Der Zentralverband Deutsches Baugewerbe spricht sich für die steuerliche Förderung der energetischen Gebäudesanierung aus. Zugleich spricht sich der Zentralverband dafür aus, die Standards für Neubauten nicht zu verschärfen und eine CO²-Bepreisung nur dann vorzunehmen, wenn die Stromkosten sinken.

Logo Das deutsche BaugewerbeIn der erst kürzlich veröffentlichten Pressemitteilung des Zentralverband Deutsches Baugewerbe fordert der Hauptgeschäftsführer des ZDB, Felix Pakleppa, „einen deutlichen Impuls für die energetische Gebäudesanierung. Nur mit einer steuerlichen Förderung für Hausbesitzer wird es gelingen, den derzeitigen Standard zu überwinden. “Für die Erreichung der Klimaschutzziele spiele besonders der Gebäudebestand eine herausragende Rolle. Eine höhere Energieeffizienz bei Bestandsimmobilien erreiche man nur durch eine energetische Sanierung dieser Gebäude. „Nur so könne der Energieverbrauch und damit der CO²-Ausstoß deutlich gesenkt werden“, so Pakleppa weiter.

In Deutschland entfallen auf Gebäude etwa 30 Prozent des CO²-Ausstoßes sowie ungefähr 40 Prozent des Primärenergiebedarfs. Trotz zahlreicher politischer Bemühungen stagniert die Sanierungsquote seit Jahren unter einem Prozent. Notwendig wäre aber ein Wert von mindestens zwei oder drei Prozent, heißt es.

Experten schätzen, dass zum Gebäudebestand auch 16 Millionen Ein- und Zweifamilienhäuser gehören, bei denen erheblicher Sanierungsbedarf besteht. Dies dürfte vor allem Fenster, Dächer und Heizungsanlagen betreffen. Der ZDB geht davon aus, dass man die Hausbesitzer nur über einen steuerlichen Anreiz dazu bringen könne, in die Sanierung ihrer Gebäude zu investieren. Für Privatbesitzer stehen für die energetische Sanierung zahlreiche Förderungen von der KfW-Bank, des BAFA und anderen Institutionen zur Verfügung.

Trockenbaumonteur
Trockenbaumonteur bei der energetischen Sanierung (Symbolbild © Zentralverband Deutsches Baugewerbe).

„Die jahrelange Diskussion über eine steuerliche Förderung des Wohnungsbaus und der energetischen Gebäudesanierung hat zu einem Attentismus geführt, dessen Auswirkungen sich in einer kaum messbaren Sanierungsquote niederschlagen. Daher gehört für uns eine verbindliche Vereinbarung zur steuerlichen Förderung der energetischen Gebäudesanierung in die Koalitionsvereinbarung,“ so Pakleppa abschließend.

Gleichzeitig ist natürlich auch die Bezahlbarkeit von Wohnen und Bauen enorm wichtig, auch bei der energetischen Gebäudesanierung. Aus diesem Grunde lehne das Baugewerbe eine weitere Verschärfung der Energieeinsparverordnung (EnEV) ab, ist der Pressemitteilung noch zu entnehmen.

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