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Thüringer Landes-CDU bevorzugt ein geringeres Tempo beim Ausbau erneuerbarer Energien

Mit dem zunehmenden gesellschaftlichen Widerstand gegen Projekte der Energiewende, begründet die Thüringer CDU ihre Meinung, das Tempo beim Ausbau erneuerbarer Energien bremsen zu wollen.

Erfurt. Die Thüringer Landes-CDU spricht sich gegen eine Tempoerhöhung beim Ausbau erneuerbarer Energien aus. Ganz im Gegenteil, man sei der Meinung, dass ein niedrigeres Tempo eingeschlagen werden sollte. In diesem Tenor äußerte sich der energiepolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Stefan Gruhner. Zuerst müsste in den Ausbau der Leitungsnetze investiert werden. Zugleich solle die Energiewende „mit Augenmaß“ durchgeführt werden, damit in der Bevölkerung eine breite Akzeptanz geschaffen wird. Seiner Meinung nach müsse die Politik auf den Aspekt reagieren, dass der Widerstand gegen diese Projekte in letzter Zeit deutlich zugenommen hat.

Kritik an Windenergiepolitik der Landesregierung

In Thüringen werden – nach Abzug des Eigenverbrauchs und der Netzverluste – fast 54 Prozent des hier erzeugten Stroms aus erneuerbaren Energien hergestellt. Dies geht aus Unterlagen des Thüringer Umweltministeriums hervor.

Nach Ansicht Gruhners machten sich die Grünen zu Lobbyisten der Windenergie. So beharren diese unter anderem auf eine Ausdehnung der Landesfläche, die für Windkraftanlagen genutzt werden könne. Diese liege derzeit bei 0,3 Prozent und soll auf 1,0 Prozent ausgedehnt werden.

Die thüringische Umweltministerin Siegesmund (Grüne) hatte vor kurzem die Windkraftpläne der Landesregierung verteidigt. Derzeit werden deutschlandweit 40 Gigawatt Strom aus Windenergie produziert, nur 1 Gigawatt kommt aus Thüringen. Da bislang über die Hälfte der hier benötigten Energie aus fossilen Rohstoffen gewonnen wird, soll der Ausbau der Erneuerbaren Energien vorangetrieben werden.

Alternative zu weiteren Windkraftanlagen

Eine Alternative zur Errichtung neuer Windkraftanlagen kann auch der Austausch älterer Anlagen darstellen. So erzeugen Windräder, die im Jahr 2002 aufgestellt wurden, eine Leistung von 1,4 Megawatt. Anlagen, die 2014 neu errichtet wurden, bringen es hingegen mit 2,7 Megawatt fast auf die doppelte Leistung. Als Thüringer Energieberater halten wir Sie zum Thema auf dem Laufenden.

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