Unternehmen des produzierenden Gewerbes profitieren auch 2018 vom Spitzenausgleich

Auch im kommenden Jahr 2018 können Unternehmen des produzierenden Gewerbes vom Spitzenausgleich profitieren und es den Unternehmen ermöglicht, bis zu 90 Prozent ihrer Belastungen aus Energie- oder Stromsteuer rückerstattet zu bekommen. Für die Steuerrückerstattung der Energie- und Stromsteuern aus 2016 endet die Frist am 31.12.2017. Was betroffene Unternehmen jetzt unbedingt beachten sollten, kann in diesem Beitrag nachgelesen werden.

Tragen Unternehmen zur Verbesserung der Energieeffizienz bei, können sie eine Entlastung bei der Strom- und Energiesteuer erfahren. Die Bundesregierung legte dazu vor Kurzem fest, dass die Voraussetzungen für eine Rabattgewährung auch im Jahr 2018 vorliegen.

Ziel ist es, mit dem Spitzenausgleich Unternehmen in Bezug auf ihre internationale Wettbewerbsfähigkeit zu stärken, aber auch durch ihren Beitrag, welchen sie zur Verbesserung der Energieeffizienz erbringen, von einem Teil der Strom- und Energiesteuer zu entlasten. Diese Beiträge können entweder erstattet oder verrechnet werden. Grundlage für die mögliche Entlastung ist der Monitoringbericht des „RWI – Leibniz-Instituts für Wirtschaftsforschung e. V.“, dessen Erstellung von der Bundesregierung sowie der deutschen Wirtschaft vereinbart wurde.

Voraussetzungen für den Spitzenausgleich

Unternehmen können den Spitzenausgleich seit dem Jahr 2013 nur dann noch in Anspruch nehmen, wenn sie selbst einen Beitrag zur Energieeinsparung erbringen. Auf der Grundlage des RWI-Berichtes gilt für das Antragsjahr 2018 das Jahr 2016 als maßgebliches Bezugsjahr. Für Letzteres liegt der Zielwert zur Reduktion der Energieintensität bei 5,25 Prozent im Vergleich zum Basiswert der jahresdurchschnittlichen Energieintensität der Jahre 2007 bis 2012. Das RWI hat nun festgestellt, dass die tatsächliche Reduktion sogar bei 13,8 Prozent im Vergleich zum Basiswert betrug. Aus diesem Grund kann für das Jahr 2018 der volle Spitzenausgleich gewährt werden. Der Spitzenausgleich wurde im Zuge der Einführung der Ökosteuer festgelegt und ist in der Spitzenausgleich-Effizienzsystemverordnung (SpaEfV), welche im August 2013 in Kraft trat, geregelt. Die Ökosteuer selbst besteht aus der Stromsteuer sowie einem Aufschlag auf die Energiesteuer (früher als Mineralölsteuer bezeichnet).

Energieintensive Unternehmen sollten so eine Entlastung erfahren. Seit dem Jahr 2013 ist die Entlastung an Fortschritte bei Energieeinsparungen gekoppelt. Unternehmen können aufgrund des Spitzenausgleichs bis zu 90 Prozent ihrer Belastungen aus Energie- oder Stromsteuer rückerstattet erhalten. Voraussetzung ist allerdings, dass ein zertifziertes Energiemanagementsystem nach DIN EN ISO 50001 oder Eco Management and Audit Scheme, kurz EMAS, eingeführt wurde. Für KMU ist auch die Durchführung eines Energieaudits nach DIN EN 16247-1 oder eines vergleichbaren Energieeffizienz und Energiemanagementsystems ausreichend.

Frist läuft ab! Jetzt noch die Steuerrückerstattung für 2016 anfordern!

Am 31.12.2017 endet die Frist zum Beantragen der Steuerrückerstattungen für das Jahr 2016! Betroffene Unternehmen werden dringend dazu aufgerufen die notwendigen Unterlagen einzureichen. Gegen eine geringe Gebühr können diese Arbeiten auch von einem Energieberater übernommen werden. Lassen Sie sich gerne von uns ein kostenloses Angebot erstellen. Gerne helfen wir Ihnen beim Bewältigen der bürokratischen Aufgaben weiter – wir benötigen nur wenige Informationen von Ihnen!

Mehr Informationen zur Leistung » Steuerrückerstattung für Unternehmen

+49 3691 8892194
anfrage@c-ober.de

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