Förderung progres.nrw – NRW gewährt weiterhin Zuschüsse für Lüftungsanlagen und erneuerbare Energien

Im Rahmen des Förderprogramms „proges.nrw“ erhalten Privatpersonen, kleine und mittelständische Unternehmen und Kommunen in Nordrhein-Westfalen weiterhin lukrative Förderungen zur Umsetzung von Energieeffizienzmaßnahmen. Welche Bedingungen erfüllt sein müssen, zeigt dieser Artikel.

Logo progres.nrwDas Programm progres.nrw, welches vom Land Nordrhein-Westfalen auferlegt wurde, erfuhr nun eine Verlängerung bis zum Ende des Jahres 2016. Es stellt eine Ergänzung beziehungsweise Erweiterung bestehender Programme dar, zu denen unter anderem das Marktanreizprogramm sowie verschiedene KfW-Förderprogramme (auch für Privatpersonen) gehören.

Zuschüsse werden so für den Einbau von Wohnungslüftungsanlagen mit integrierter Wärmerückgewinnung sowie thermische Solaranlagen gewährt. Diese Solaranlagen werden aber nur dann bezuschusst, wenn sie eh vorgeschrieben sind, damit die Bedingungen des Erneuerbare-Wärme-Gesetzes im Neubau erfüllt werden.

Förderung erhaltenBei Fotovoltaikanlagen werden nur noch sogenannte Multiplikatoranlagen finanziell bezuschusst bzw. gefördert. Als Multiplikatoranlagen gelten beispielsweise Anlagen, die auf Niedrigstenergie- oder Passivhäusern installiert sind, fassadenintegrierte Fotovoltaikanlagen sowie extrem leistungsfähige Technologien. Biomasseanlagen werden dann bezuschusst, wenn zugleich auch die Installation einer thermischen Solaranlage vorgenommen wird. Auch hocheffiziente KWK-Anlagen, die der Wärme- und Stromerzeugung dienen und bis zu 20 kW elektrische Leistung erbringen, werden im Rahmen des Programmes progres.nrw gefördert.

Zudem erfolgt eine Förderung von Energiespeichersystemen, Anlagen respektive Systeme mit einem hohen Innovationsgrad oder mit Multiplikatorwirkung. Hier erfolgt eine Einzelfallentscheidung. Helfen kann dabei Ihr Energieberater (Kontakt).

Bezuschusst werden jeweils auch Wohngebäude

  • die den Passivhausstandard erreichen oder
  • die den 3-Liter-Haus-Standard erreichen.

Voraussetzung ist allerdings, dass beide Gebäudevarianten mit einer Lüftungsanlage ausgestattet sind.  Studien zur Energieeffizienz, die für NRW von besonderem Interesse sind, werden ebenfalls gefördert. Auch Wärmeübergabestationen bzw. Hausanschlüsse werden gefördert, wenn mindestens 50 Prozent erneuerbare Energien verwendet werden.

Höhe der Zuschüsse

Die Zuschüsse in ihrer Höhe pauschalisiert. So werden beispielsweise hocheffiziente Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlagen mit einem Sockelbetrag von 1.425 Euro für 1 kW und die nächsten 3 kW mit zusätzlich 285 Euro gefördert. KWK-Anlagen mit mehr als 20 kW Leistung werden mit einem Sockelbetrag von 2.850 Euro für die ersten 10 kW plus 47,50 Euro für jedes weitere kW unterstützt. Die Förderhöchstgrenze liegt hier bei 3.325 Euro.

→ Für ein Passivhaus mit Lüftungsanlage wird ein Zuschuss von 4.700 Euro gewährt.

Insgesamt wurden im Jahr 2015 mehr als 6.000 Vorhaben gefördert. Für das Jahr 2016 stehen 10 Millionen Euro an Fördermitteln bereit. Antragsberechtigt sind sowohl Privatpersonenkleine und mittelständische Unternehmen und Kommunen.  Das gesamte Förderpgroamm können Sie auf der hier verlinkten Webseite der Bezirksregierung Arnsberg nachlesen, bei der die Anträge auch eingereicht werden müssen.

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