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Ostdeutschland: Zustimmung zur Energiewende nimmt ab

Wie stehen die Ostdeutschen zur Energiewende? Einer jetzt veröffentlichten Studie der Universität Leipzig zufolge befürworten die meisten Bewohner der neuen Bundesländer die Energiewende, die hohen Kosten tragen jedoch dazu bei, dass sich die Begeisterung stetig verringert. Auch die in Ostdeutschland ansässigen Unternehmen klagen darüber, dass sie die entstehenden Kosten kaum einplanen können.

Die Mehrheit der ostdeutschen Bürger und Kommunen mit Umsetzung der Energiewende unzufrieden. Die Studie „Energiewelt Ost“ brachte zutage, dass 65 Prozent der Bürger, 67 Prozent der Unternehmen und 55 Prozent Kommunen mit der Umsetzung der Energiewende unzufrieden seien. Hier herrsche nach Meinung von Oliver Rottmann, Studienleiter und geschäftsführender Vorstand des „Kompetenzzentrums der Universität Leipzig“, akuter Handlungsbedarf.

Fehlendes energiepolitisches Konzept der Kommunen

Manche Veränderungen des Erneuerbare Energien Gesetz (EEG) erschweren es Unternehmen, im Vergleich mit ausländischen Mitbewerbern erfolgreich zu sein. Einige Kommunen haben bisher auch noch kein energiepolitisches Konzept erstellt.

Unzufriedenheit Energiewende

Ostdeutschland zeigt sich zunehmend unzufrieden mit dem Vorgehen bei den Umsetzungen zur Energiewende.

Dabei gibt es durchaus Möglichkeiten Unterstützung vom Bund in Anspruch zu nehmen. So kann beispielsweise ein Energieberater oder TGA-Fachplaner bei der Planung und energetischen Sanierung ganzer Stadteile und deren Infrastruktur hinzugezogen werden. Ein Teil dieser Kosten werden durch Fördermittel der KfW-Bank (Thema „Energetische Stadtsanierung„) bzw. des BAFA gedeckt. Die entsprechende Beratung von Unternehmen, Kommunen und Privatpersonen gehört zu den Dienstleistungen der ESA-Energieberatung.

An den hohen Energiepreisen wird sich erst einmal kaum etwas ändern. Zwar fallen die Kosten für die Stromerzeugung selbst sehr niedrig aus, aber die Förderung der Erneuerbaren Energien – unter anderem auch durch die Befreiungen für energieintensive Betriebe sowie das – treiben neben dem weiteren Netzausbau die Kosten in die Höhe.  Gleiches gilt auch für die Stromsteuer. Gerade deshalb ist es sinnvoll, nach Möglichkeiten der Energieeinsparung – beispielsweise im Unternehmen oder im Quartier – zu suchen und diese umzusetzen.

Anteil an erneuerbaren Energien im Osten besonders hoch

Vor allem in den neuen Bundesländern wird viel Strom aus erneuerbaren Energien erzeugt. So wird in Mecklenburg-Vorpommern, Thüringen und Sachsen-Anhalt der meiste Strom aus erneuerbaren Energien gewonnen. Den Spitzenplatz nimmt dabei Mecklenburg-Vorpommern ein, das es im Jahr 2014 auf einen Wert von 63,3 Prozent brachte und deutlich mehr Energie erzeugt als verbraucht.

Die Zukunft der Energieversorgung

Zur Zukunft der Energieversorgung haben die Bürger der neuen Bundesländer genaue Vorstellungen. So können beispielsweise Unternehmen Monitoringsysteme nutzen, die die Daten von hunderten Stromzählern gewinnen und sie in Echtzeit anzeigen. Dadurch können sich diese Systeme zur Stromsparhilfe entwickeln. Auch das Speichern von Strom wird sich in Zukunft durchsetzen.

Welche Möglichkeiten hier jetzt schon bestehen und wie diese staatlicherseits gefördert werden – darüber berät Sie die ESA-Energieberatung gern in einem ausführlichen Gespräch (Kontaktanfrage).

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