Marktgemeine Thalmässing in Bayern plant KfW-Standard 40 für ein neues Mehrfamilienhaus und erhält dafür 225.000 Euro Förderung von der KfW-Bank

Die Marktgemeinde Thalmässing, im bayerischen Landkreis Roth, hat sich im Rahmen der Errichtung eines neuen Mehrfamilienhauses mit 15 Wohneinheiten für den KfW-Standard 40 entschieden. Neben Photovoltaikanlage und Dämmung, erhält das Gebäude auch eine Heizung mit erneuerbaren Energien. Für das Projekt erhält die Gemeinde die Höchstförderung von 225.000 Euro von der KfW-Bank.

Mehrfamilienhaus mit Solaranlage
Modern und umweltbewusst Wohnen: Mit dem KfW-Standard 40 erfüllen Wohngebäude die höchsten energetischen Standards (Symbolbild).

Der Marktrat der bayerischen Marktgemeinde Thalmässing, die Teil des Landkreises Roth ist, hat beschlossen, dass ein neu zu errichtendes Mehrfamilienhaus mit 15 Wohneinheiten den energetischen KfW-Standard 40 plus erfüllen soll. Begründet wird dies unter anderem damit, dass dann nicht nur ein Zuschuss des Freistaates Bayern, sondern auch eine Förderung des Bundes durch die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW-Bank) in Anspruch genommen werden könne.

Um in den Genuss der Förderung des Bundes zu kommen, sind aber höhere Investitionen notwendig. So muss beispielsweise eine Fotovoltaikanlage mit Stromspeicher montiert werden. Dadurch erhält die Gemeinde die Höchstförderung von 225.000 Euro bzw. 15.000 Euro pro Wohneinheit. Nur zwei CSU-Ratsmitglieder stimmten gegen den Beschluss.

Je umweltfreundlicher gebaut, desto höher der Zuschuss

Der Bau der Wohnungen hätte schon längst in Angriff genommen werden sollen. Bis jetzt war allerdings nicht geklärt, welcher Heizungstyp im Gebäude verbaut werden sollte. Im Ratsgremium einigte man sich jetzt darauf, eine Pelletheizung installieren zu lassen. Je umweltfreundlicher gebaut wird, umso mehr Geld muss dafür auch in die Hand genommen werden, zugleich fällt aber auch der Zuschuss höher aus.

Professor Markus Brautsch, der die Kommune bei der Realisierung dieses Vorhabens unterstützt, äußerte sich laut „Donaukurier“ folgendermaßen: „40 plus ist ein extrem hochwertig ausgestattetes Gebäude.“ Den Mehraufwand für die stärkere Dämmung des Hauses, der dezentralen Lüftungsanlage inklusive Wärmedämmung und zahlreicher weiterer Maßnahmen beziffert Brautsch auf etwa 130.000 Euro. Durch die Realisierung dieser Maßnahmen lassen sich aber auch etwa 2.500 Euro jährlich an Heizkosten einsparen. „Diese Bewohner werden relativ niedrige Heizkosten haben,“ so der Experte weiter.

Einer der beiden Gegner des Beschlusses äußerte, dass die Baubegleitung im Rahmen des Standards 40 plus deutlich umfangreicher sei, diese Kosten aber nicht mit dabei sind. Zugleich fürchte er, dass die Bewohner des Hauses die Technik nicht gewohnt seien. Der Bürgermeister der Gemeinde Georg Küttinger äußerte sich dahingehend, dass es sich um „keinen Sozialbau mit negativem Touch“ handele. In der Großstadt Nürnberg würden 80 Prozent aller Mieter die Voraussetzungen für den Bezug einer solchen Wohnung erfüllen.

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