Cornelius Ober GmbH
Markt 18
99817 Eisenach
03691/889 21 94

Qualifiziert. Zertifiziert. Erfahren.
Seit 2009. Energieberatung deutschlandweit.

KfW-Bank fördert weltgrößten Solarpark „Noor“ mit 864 Millionen Euro

Die deutsche Förderbank Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) hat aktiv an der Förderung der größten Solarkraftanlage der Welt beigetragen. Die Solaranlage „Noor“ soll nach Fertigstellung aller Blöcke 580 Megawatt Solarenergie erzeugen. Die Beteiligung der KfW-Bank umfasst dabei 864 Millionen Euro der insgesamt 2,2 Milliarden Euro Gesamtkosten für „Noor“.

Solarfeld in der Wüste

Solarfeld in der Wüste (Symbolbild).

Nicht nur in Deutschland, sondern weltweit ist die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) aktiv Projekte zum nachhaltigen Schutz des Klimas zu fördern. So unterstützt sie im Auftrag der Bundesregierung auch zahlreiche Projekte in den Entwicklungsländern durch zinsgünstige Darlehen und Fördermittel. Auch an der Finanzierung der derzeit größten Solarkraftanlage der Welt, die soeben in Marokko ans Netz gegangen ist, ist die KfW-Bank beteiligt. Der marokkanische Herrscher, König Mohammed VI, hat das Kraftwerk Noor 1, so die offizielle Bezeichnung, Anfang Februar 2016 offiziell in Betrieb gesetzt. Der Begriff Noor steht im arabischen für „Licht“.

Derzeit ist mit Noor 1 der erste von insgesamt vier Blöcken ans Netz gegangen. Dieser erbringt eine Leistung von 160 Megawatt. Die gesamte Anlage steht im marokkanischen Hohen Atlas unweit der Stadt Quarzazate, Block 1 erbringt eine Leistung von 160 Megawatt und dient der Stromversorgung von 350.000 Menschen. Die gesamte Anlage, die spätestens 2020 fertiggestellt sein soll, ist mit einer Leistung von 580 Megawatt geplant. Damit der Strom auch nach Sonnenuntergang zur Verfügung steht, werden Großspeicher installiert.

Die Gesamtkosten für alle vier Blöcke betragen etwa 2,2 Milliarden Euro. Die KfW beteiligt sich hieran eigenen Angaben zufolge mit 864 Millionen Euro. Die Solaranlage gilt für die Region als Modellprojekt und wird auf einer Gesamtfläche von etwa 30 Quadratkilometern errichtet. Würden vergleichbare konventionelle Anlagen genutzt, würde dies zu einem jährlichen Ausstoß von etwa 800.000 Tonnen Kohlendioxid führen.

Insgesamt sollen in Marokko in den nächsten Jahren fünf Solarparks errichtet werden, die eine Gesamtleistung von 2.000 Megawatt erbringen. Bislang musste das Land den meisten Strom importieren, was sich durch die Solarparks grundlegend ändern soll.

Teile den Link zu dieser Seite:

Klicken Sie einfach auf das Formularfeld und kopieren Sie sich den Link heraus.

Klicken Sie einfach auf das Formularfeld und kopieren Sie sich den Link heraus.

Klicken Sie einfach auf das Formularfeld und kopieren Sie sich den Link heraus.

  • Kommentare zu diesem Beitrag:

    Patrik 26. Februar 2016, 12:38 . Antworten

    Das hört sich für Solaranlagen sehr gut an.

Kommentieren