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Gesetzesänderungen im Rahmen des EDL-G betreffen den Mittelstand

Energiedienstleistungsgesetz EDL-GZahlreiche Vorschriften rund um das Thema Energieverbrauch müssen auch jetzt schon von mittelständischen Unternehmen beachtet werden, weitere kommen hinzu. So kommt es zu zahlreichen Änderungen im Rahmen des Energiedienstleistungsgesetzes (EDL-G), die wir Ihnen in diesem Blog-Beitrag erläutern möchten.

Ratgeber EDL-G: Neben diesem Beitrag finden Sie alle wichtigen Informationen, Richtlinien, Bestimmungen und Auswirkungen des Energiedienstleistungsgesetzes EDL-G auf Ihr Unternehmen in unserem umfangreichen Ratgeber zum Energiedienstleistungsgesetz EDL-G.

Stichtag für die Einführung des Gesetzes in Unternehmen

Unternehmen, die mehr als 250 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigen oder einen Jahresumsatz von mehr als 50 Millionen Euro erreichen, müssen das Energiedienstleistungsgesetz bis zum 05. Dezember 2015 umgesetzt oder sich zumindest in der Umsetzung befinden. Geschieht dies nicht, drohen ab Januar 2016 empfindliche Bußgelder.

Ist die Einführung des EDG-L im Unternehmen noch nicht erfolgreich umgesetzt, aber bereits in Angriff genommen worden, erhalten diese Firmen bei einer im Jahr 2016 durchgeführten Kontrolle durch die BAFA eine Karenzzeit zugesprochen. Wird diese überschritten, drohen laut Angaben des Projektleiters Klima und Energie beim Mittelstandsverbund, Ernst Panse, Bußgelder von bis zu 50.000 Euro. Die notwendigen Unterlagen müssen nur auf Anforderung durch das BAFA eingereicht werden.

Zwei Möglichkeiten zur Auswahl

Betreffende Unternehmen können zwischen zwei unterschiedlichen Zertifizierungsverfahren wählen. Zum einen handelt es sich dabei um ein Energieaudit nach EN 16247-1, welches alle vier Jahre wiederholt werden muss, zum Anderen um die Einführung eines Energiemanagementsystems nach ISO 50001, alternativ um die Einführung eines Umweltmanagementsystems nach EMAS.

Durch die Energieaudits bzw. Managementsysteme sollen Möglichkeiten der Energieeinsparung aufgezeigt werden. Diese Maßnahmen müssen von einem Energieauditor, der beim BAFA registriert ist, durchgeführt werden. Gern können Sie sich dazu an unseren erfahrenen ESA-Energieberater wenden (Achtung: Die Termine werden knapp, jetzt melden!).

Fördermöglichkeiten für KMU

Da die Kriterien für die Einführung eines Energieaudits bzw. eines Managementsystems in der Regel nicht für KMU gelten, müssen diese nicht reagieren. Es gibt aber durchaus auch für KMU finanzielle Anreize, in eine bessere Nutzung der technischen Anlagen, eine Verbesserung der Gebäudesubstanz und dergleichen mehr zu investieren.

Im Rahmen der Energieberatung Mittelstand können KMU in Abhängigkeit von ihren aktuellen Energiekosten einen Zuschuss von bis zu 8.000 Euro erhalten, der für die Durchführung eines Energieaudits gezahlt wird. Planen Unternehmen im Anschluss in neue Technologien zu investieren, können sie ebenfalls von Förderprogrammen profitieren. Zu diesem Thema haben wir in unserem Blog bereits mehrere Artikel veröffentlicht. Eine umfangreiche Übersicht der Fördermöglichkeiten für KMU finden Sie auch hier.

Bei Neu- und Umbauten ist es im Rahmen der Energieeinsparverordnung ebenfalls zu Änderungen gekommen. So müssen mittlerweile festgesetzte Standardwerte erreicht werden. Sehr gern steht Ihnen hier unser ESA Energieberater bei einem persönlichen Gespräch Rede und Antwort.

Im Rahmen des Energiewärmegesetztes werden Unternehmen verpflichtet, effiziente Geräte für Wärmekomponenten zu nutzen. Da viele Firmen allerdings Mieter der Immobilien sind, gibt es hier kaum einen Spielraum, Veränderungen an den Gebäuden vornehmen zu lassen.

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