BUND Thüringen fordert schnelleren Atomausstieg und Ausbau regenerativer Energien

Der BUND Thüringen hat auf der Landesversammlung für die kommende Legislaturperiode eine Vorfahrt für den Naturschutz eingefordert. Dafür wurde von den Mitgliedern ein 10-Punkte-Katalog verabschiedet. Ein Positionspapier fordert für Thüringen einen schnelleren Ausstieg aus der Stromversorgung mit Kohlekraftwerken und Atomkraftwerken.

Logo BUND ThüringenBUND Thüringen fordert zur Energiewende auf: Statt Kohle- und Atomkraft sollte eine dezentrale demokratisch und vor allem umweltfreundliche Energieversorgung erfolgen, äußert sich der BUND Thüringen gegenüber der Online-Bürgerzeitung für Rudolstadt rudolstadt-lokal.de. Laut dem Landesvorsitzenden Ron Hoffmann vom BUND Thüringen würden sich weniger als 66 Prozent aller Lebensräume, Tierarten und Pflanzenarten in einem guten Zustand befinden.

Die nächste Landesregierung sollte seinen Worten zufolge ein Umweltministerium mit eigener Naturschutzabteilung einrichten. Die Ausweitung, Vernetzung und Verwaltung der Naturschutzgebiete sollten dann von dem Umweltministerium forciert werden. Es sollten außerdem Biologische Stationen in ganz Thüringen aufgebaut werden.

BUND Thüringen Fotos
Der BUND Thüringen zeigt sich aktiv FÜR die Energiewende (Bild © bund-thueringen.de).

Die aktuelle Landesregierung zeichne sich für eine intensive Land- und Forstwirtschaft sowie den massiven Ausbau der Verkehrsinfrastruktur verantwortlich. Der schnelle Flächenverbrauch sei ebenfalls unter der Regie der Landesverantwortlichen erfolgt. Als einziges Bundesland legte Thüringen noch keinen Managementplan für seine 256 FFH- und Vogelschutzgebiete vor. Dies würde alles gegen die Verpflichtung sprechen, beim Artenschutz bis zum Jahr 2020 eine Verbesserung durchzuführen.

In ihrem Positionspapier fordert der BUND Thüringen den beschleunigten Ausbau der regenerativen Energien. Laut Prof. Dr. Dieter Sell von der Thüringer Energie- und Greentech-Agentur (ThEGA) müsse Thüringen den Ausbau der erneuerbaren Energien  mit Konsequenz verfolgen. Wie Hoffmann ausführt, sei eine Halbierung des Energieverbrauchs bis zum Jahr 2050 nicht nur notwendig sondern auch möglich. Der erforderliche Netzausbau im Umfang fünfzig Prozent geringer ausfallen. Die Umwelt und die Bedürfnisse der Bürger würden beim Ausbau der erneuerbaren Energien ihre Berücksichtigung finden.

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