Wärmeeffizienz und Elektromobilität: Thüringens Umweltministerin würdigt Thüringer Projekte zum Bundeswettbewerb „Ausgezeichnete Orte im Land der Ideen“

Kumatec erhält Auszeichnung

Beim bundesweiten Wettbewerb „Ausgezeichnete Orte im Land der Ideen“ wurden jetzt auch zwei Projekte aus Thüringen ausgezeichnet. Die Thüringer Umweltministerin Anja Siegesmund würdigte die Projekte, die der Wärmeeffizienz und Elektromobilität dienen. Wir stellen die beiden Projekte einmal vor.

Einwohner im Landkreises Fulda können nun Bürgerstrom aus erneuerbaren Energien nutzen

Ökostrom durch Hochspannungsmasten

Eichenzeller und weitere Bewohner des Landkreises Fulda (Hessen) haben seit Kurzem die Möglichkeit, echten „Bürgerstrom“ zu beziehen. Dazu hat sich die Eichenzeller Energiegenossenschaft entschieden. Die hessische Region schließt sich damit mehr als 12.000 Bürgern sowie 71 lokalen Energiegemeinschaften an, die sich über ganz Deutschland verteilen und den Bürgerstrom aus erneuerbaren Energien nutzen.

Preisverleihung für den Deutschen Umweltpreises 2018 findet in Erfurt statt

Deutscher Umweltpreis 2018

Der Deutsche Umweltpreises 2018 wird im kommenden Jahr in Thüringen, in den Messehallen Erfurt, seinen Gewinnern verliehen. Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) hat dafür jetzt seine Suche gestartet und ruft Privatpersonen und Unternehmen, die sich für Energieeffizienz, Nachhaltigkeit und die Energiewende einsetzen, dazu auf, sich für den Deutschen Umweltpreis 2018 zu bewerben.

Marktgemeine Thalmässing in Bayern plant KfW-Standard 40 für ein neues Mehrfamilienhaus und erhält dafür 225.000 Euro Förderung von der KfW-Bank

Mehrfamilienhaus mit Solaranlage

Die Marktgemeinde Thalmässing, im bayerischen Landkreis Roth, hat sich im Rahmen der Errichtung eines neuen Mehrfamilienhauses mit 15 Wohneinheiten für den KfW-Standard 40 entschieden. Neben Photovoltaikanlage und Dämmung, erhält das Gebäude auch eine Heizung mit erneuerbaren Energien. Für das Projekt erhält die Gemeinde die Höchstförderung von 225.000 Euro von der KfW-Bank.

dena-Leitstudie äußert in einem ersten Zwischenfazit deutliche Kritik an der Energie- und Klimapolitik Deutschlands

Windkraft auf dem Land

In einer Leitstudie erhebt die Deutsche Energieagentur (dena) erhebliche Kritik am Kurs der Bundesregierung zur Verfolgung der Klimaziele Deutschlands bis 2050. Mit den jetzigen Maßnahmen seien die Ziele nicht zu erreichen und es werden Alternativen genannt, die ökologischen als auch ökonomischen Anforderungen gerecht werden. Eine Form der fossilen Energiegewinnung findet in der Studie schon keine Berücksichtigung mehr.