Cornelius Ober GmbH
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Deutschlandweit nur 1,75 Prozent aller Wohnungen altersgerecht

Wie der Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen e.V. mitteilt, werden bis zum Jahr 2020 ungefähr drei Millionen altersgerechte Wohnungen gebraucht. Das entspricht der vierfachen Anzahl altersgerechter Wohnungen von heute. Bausachverständiger und Energieberater können dabei helfen, mit Fördermitteln die Kosten für den Umbau zu reduzieren.

In Deutschland ist es dringend notwendig, in den nächsten Jahren mehr Wert auf den altersgerechten Umbau von Wohnungen zu legen. Diese Aussage traf der GdW „Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen e.V.“ bei der Auftaktsitzung der Arbeitsgruppe „Altersgerechter Umbau“, das zum „Bündnis für bezahlbares Wohnen und Bauen“ des Bundesbauministeriums gehört.

Aktuellen Studien zufolge werden allein bis zum Jahr 2020 ungefähr drei Millionen altersgerechte Wohnungen gebraucht. Dieser Wert überschreitet die derzeitige Anzahl um das Vierfache, gibt es in Deutschland derzeit doch etwa nur circa 700.000 als altersgerecht einzustufende Wohneinheiten. Die Hälfte davon, etwa 350.000 Wohnungen, werden von Eigentümern vermietet, die Mitglied des GdW sind. Insgesamt vermieten die Mitglieder der GdW circa 6 Millionen Wohnungen.

Treppe einer nicht-altersgerechten Wohnung

Steile Treppen bis in die oberen Etagen ohne Aufzug – ein Bild für eine nicht-altersgerechte Wohnung, dass unserem Energieberater der ESA-Energieberatung häufiger begegnet (Bild © greeimages.com)

Da die Anzahl der Pflegebedürftigen auch in Zukunft immer weiter steigen wird, und sich dabei nahezu dynamisch entwickelt, muss bis zum Jahr 2050 von einer Verdreifachung der über 80-Jährigen ausgegangen werden. Deshalb ist es notwendig, dass vermehrt in den alters- und behindertengerechten Umbau von Immobilien investiert wird. In der Regel wird es dabei zu Anpassungen im Wohnungsbestand kommen müssen. Die Kosten für Schwellenreduzierungen, Verbreiterung von Türen, den Badumbau sowie die Integration von technischen Systemen belaufen sich dabei nach aktuellem Stand im Durchschnitt auf circa 7.200 Euro pro Wohneinheit.

Um mehr Wohnungen altersgerecht umbauen respektive sanieren zu können, fordert der GdW Bundesverband ein wesentlich größeres Engagement der Bundesregierung, vor allem durch eine größere finanzielle Unterstützung sowie die Aufstellung eines Masterplans. Letzterer sollte auch für jede einzelne Kommune gelten – denn Investitionen müssen nicht nur in den altersgerechten Umbau von Immobilien, sondern auch in Straßen, Verkehr, viele öffentliche Gebäude und verschiedenste Dienstleistungen im Rahmen des Programms „Barrierearme Stadt“ erfolgen.

Bei der Planung der verschiedenen Umbaumaßnahmen, sei es nun im privaten oder öffentlichen Immobiliensektor, aber auch bei der altersgerechten Weiterentwicklung ganzer Stadtbezirke, ist die Hinzuziehung von Bausachverständigen und Energieberatern sinnvoll. Dessen Kosten werden teilweise durch die KfW-Bank respektive die BAFA übernommen. Auch hier ist es durchaus ratsam, seitens der Bundesregierung noch mehr finanzielle Fördermittel zur Verfügung zu stellen. Aber auch, wer heute schon in den altersgerechten Umbau von Immobilien investieren möchte, kann von zinsgünstigen Darlehen und Tilgungszuschüssen – unter anderem der KfW-Bank – profitieren.

Für mehr Informationen steht Ihnen gerne unser KfW-zertifzierter Energieberater Cornelius Ober der ESA-Energieberatung zur Verfügung.

Fragen zum Thema an den KfW-Energieberater 03691-8892194

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