Sanierungsrate deutscher Wohnimmobilien fällt weiterhin zu niedrig aus

Die dena hat den neuen Gebäudereport veröffentlicht und Statistiken und Analysen zur Energieeffizienz im Gebäudestand offen gelegt. Mit dem Ergebnis, die Sanierungsrate deutscher Wohnimmobilien fällt weiterhin zu niedrig aus, um die jährliche Sanierungsrate zu erreichen. Der Vorsitzende der dena-Geschäftsführung fordert daher bessere Anreihe für Hausbesitzer.

dena Gebäudereport
dena Gebäudereport: Statistiken und Analysen zur Energieeffizienz im Gebäudestand (Bildcover © dena).

Im neuen Gebäudereport, der von der Deutschen Energie-Agentur (dena) erstellt wurde, ist nachzulesen, dass sich die angestrebte Verdoppelung der jährlichen Sanierungsrate weiterhin nicht eingehalten wird. Diese müsste sich aktuell von 1 auf 2 Prozent verdoppeln. Zwar wuchsen im Zeitraum von 2012 bis 2015 der Markt für energieeffiziente Heizsysteme um zirka 10 Prozent und für Fenster um etwa vier Prozent, der Absatz an Dämmstoffen sank jedoch im gleichen Zeitrahmen um 11 Prozent.

„Eine Beschleunigung ist bei der Energieeffizienz im Wärmesektor nicht erkennbar“, so der Vorsitzende der dena-Geschäftsführung, Andreas Kuhlmann. „Die bisherigen Maßnahmen für mehr energetische Sanierungen greifen zu kurz. Wir brauchen bessere Anreize für Hausbesitzer, damit sie in eine energetische Sanierung investieren. Das zentrale Instrument, um die Attraktivität von Investitionen zu steigern, ist die Förderung. Hier liegt noch viel Potenzial: Nötig sind eine Ausweitung der Förderinstrumente und bessere Konditionen.“

Das sich eine energetische Sanierungen schnell auszahlt, lässt sich beispielsweise an den Energieverbräuchen von Altbauten schnell ausmachen. Gebäude, die vor 1979 – also noch vor dem Erlass der ersten Wärmeschutzverordnung – errichtet wurden, sorgen in Deutschland für ungefähr zwei Drittel des Wärmeverbrauchs von Wohngebäuden. Vollständig sanierte Gebäude aus dieser Zeit erreichen Verbrauchswerte, die denen von Neubauten gleichen. Weitere Zahlen können hier nachgelesen werden.

Dem dena-Bericht kann ebenfalls entnommen werden, dass die Höhe der Treibhausgasemissionen in etwa konstant bleibt. Dies betrifft sowohl Privathaushalte, Verkehr, Industrie, Gewerbeunternehmen, den Handel sowie den Dienstleistungssektor. Die CO2-Verringerung im Vergleich zum Jahr 1990 liegt weiterhin bei 27 Prozent. Somit scheint das Ziel, bis zum Jahr 2020 die Emissionen um 40 Prozent zu senken, in weite Ferne gerückt.

Mit Hilfe von staatlichen Förderungen können Energieeffizienzmaßnahmen und Beratungsdienstleistungen zum Teil bis zu 90% finanziert werden. Hier empfiehlt es sich einen Energieberater und Experten für technische Gebäudeausrüstung zu beauftragen. Gerne steht Ihnen hier unser Experte, TGA-Fachplaner und KfW-zertifizierter Energieberater Herr Cornelius Ober beratend zur Seite.

Cornelius Ober - FotoEnergieberater
TGA-Fachplaner
Auditor für Neubau und Sanierung

– Herr Cornelius Ober; Geschäftsführer der ESA-Energieberatung – Cornelius Ober GmbH

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