Cornelius Ober GmbH
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Handwerk ist Schrittmacher im Bereich der Energieeffizienz im Mittelstand

Welche Rolle spielt das Handwerk im Bereich der Energieeffizienzmaßnahmen und -Optimierung für kleine und mittelständische Unternehmen in Deutschland? Die KfW hat sich der Frage angenommen und beantwortet. Wir haben uns die Zahlen und Ergebnisse einmal genauer angesehen und die wichtigsten und interessantesten Zahlen zur Stellung der Handwerksunternehmen bezüglich der Energieeffizienz im Mittelstand zusammengefasst.

Laut einer Pressemitteilung der KfW-Bank gilt das Handwerk als Schrittmacher im Bereich der Energieeffizienz im Mittelstand. Dies liegt sicher auch im hohen Anteil der Energiekosten begründet, die gerade in klein- und mittelständischen Handwerksunternehmen entstehen.

Fast die Hälfte aller KMU hat in den Jahren 2011 bis 2013 in Energieeffizienzmaßnahmen investiert oder zumindest eine entsprechende Planung betrieben. Das heißt aber auch, dass die andere Hälfte der KMU, in Zahlen ausgedrückt etwa 500.000 Unternehmen, bislang noch keine Planungen vorgenommen hat. Die KfW, der Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) und die ESA-Energieberatung – Cornelius Ober GmbH appellieren deshalb an alle Unternehmen, Einsparpotenziale in Zukunft besser zu nutzen.

Interessante Zahlen und Fakten

Töpfer

Während der Töpfer seine eigentliche Arbeit noch in wenigen Fällen autark von Stromkosten ausführen kann oder könnte, sieht es in vielen Handwerks-Unternehmen anders aus und das Thema Energie und dessen Verbrauch spielt für die Kalkulation von Betriebskosten eine wichtige Rolle (Bild © freeimages.com)

Aufgrund der Analyse, die auf der Basis des KfW-Mittelstandspanels erstellt wurde, konnte festgestellt werden, dass Handwerksunternehmen der Einsparung von Energiekosten ein weitaus höheres Gewicht beimessen als andere mittelständische Unternehmen. Zugleich setzen sie sich zielgerichteter für die Verbesserung der Energieeffizienz ein.

Es wurde deutlich, dass das Handwerk bei der Ermittlung von Energieeinsparpotenzialen überdurchschnittlich engagiert ist. Trotzdem gilt es festzustellen, dass viele Unternehmen ihre Einsparpotenziale besonders in langfristiger Hinsicht erheblich unterschätzen. Diesen Schluss lässt die gemeinsam mit dem ZDH erstellte Analyse des KfW-Mittelstandspanels zu.

Insgesamt 49 Prozent aller Handwerksunternehmen verzeichnen Energiekostenanteile von mindestens 5 Prozent, gemessen an den Gesamtkosten. Beim gesamten Mittelstand betragen die Energiekosten 43 Prozent. Dies betrifft beispielsweise etwas mehr als die Hälfte aller Betriebe, die nicht im Baugewerbe tätig sind. Dazu gehören unter anderem Galvaniseure, Textilreiniger und Unternehmen des Lebensmittelhandwerks.

Der höhere Kostendruck sorgt für Investitionen, die eine Steigerung der Energieeffizienz zur Folge haben. So können die Gewinne abgesichert werden, auch wenn es insgesamt zu Kostensteigerungen kommt. Insgesamt 38 Prozent aller kleinen Handwerksbetriebe sind bei Investitionen in energieeffiziente Produktionsanlagen sowie in eine deutlich optimierte Energieeffizienz betrieblicher Immobilien besonders aktiv.

Als Einstieg für Handwerksunternehmen in das Thema Energieeffizienzmaßnahmen und -Optimierung dient unser kostenloses Angebot, mit dem Sie sich auf Anfrage kostenlos und unverbindlich erste Informationen über Ihre individuellen Einsparpotenziale Ihres Unternehmens informieren lassen können.

Zu wenige KMU sind auf diesem Markt aktiv

Da viele KMU in den Bereichen erneuerbare Energien und Energieeffizienz tätig sind, spiegelt sich dies natürlich auch in der eigenen Unternehmensphilosophie wider. Klimaschutz, Nachhaltigkeit und die Schonung von Ressourcen gehören hier zum Unternehmensleitbild und Geschäftsmodell. Bislang sind 18 Prozent der Handwerksbetriebe in den Bereichen Energieeffizienz und erneuerbare Energien auf dem Markt – dieser Anteil ist deutlich ausbaufähig.

Laut ZDH unterstützen die Handwerksorganisationen ihre Mitgliedsbetriebe darin, die Energiewende als Chance anzusehen, den Markt zu sondieren und ihre unternehmerische Tätigkeit in diesen Bereichen auszuweiten. Insgesamt sieben „Umweltzentren des Handwerks“ wurden geschaffen, die auf der Basis der „Mittelstandsinitiative Energiewende und Klimaschutz“ verschiedenste, teilweise sehr innovative Verfahren erarbeiten. Diese Verfahren dienen der erfolgreichen Umsetzung von Energieeffizienzmaßnahmen in KMU des Handwerks.

Dr. Jörg Zeuner, Chefvolkswirt der KfW, äußerte, dass trotz des hohen Engagements im Bereich Energieeffizienz noch wesentlich mehr KMU tätig werden können. Etwa 500.000 Unternehmer haben bislang weder energiesparende Maßnahmen umgesetzt oder sich zumindest Einsparpotenziale aufzeigen lassen. Gerade deshalb sollten noch mehr Handwerksunternehmen von den Möglichkeiten der Energieeinsparung Gebrauch machen. Diese Aussage trifft vor allem für kleine Unternehmen mit wenigen Mitarbeitern zu.

Ein erster Schritt zu einer Verbesserung der Energieeffizienz stellt die Beauftragung eines Energieberaters dar, der nach einer Ortsbesichtigung einen Maßnahmeplan erstellt und auf Wunsch auch die durchzuführenden Arbeiten überwacht. Dessen Kosten werden mit bis zu 80 Prozent durch die BAFA übernommen. Eine umfangreiche aber gut strukturierte Übersicht aller Förderprogramme für KMU zur Energieberatung haben wir Ihnen bereits zusammen gestellt. Für weitere Frage steht Ihnen auch einer unserer Experten telefonisch (03691/ 889 21 94) oder per Mail zur Verfügung.

Einsparpotenziale beinahe kostenfrei verfügbar

Möchten Sie sich für Ihr Unternehmen verschiedene Möglichkeiten der Energieeinsparung aufzeigen lassen, so nehmen Sie bitte mit unserem Energieberater per E-Mail oder telefonisch Kontakt auf. Dieser ist selbstverständlich von der BAFA und der KfW-Bank zugelassen (zertifiziert) und wird auch für Ihr Unternehmen einen umfassenden Maßnahmenplan zur Steigerung der Energieeffizienz zur langfristigen Kosteneinsparung erstellen.

Die Rückzahlung ihrer Kosten kann dank Fördermittel (diese beantragen wir für Sie) bis zu 80% betragen. Liegt eine Energieberatung in Ihrem Unternehmen mehr als 24 Monate (bislang 48 Monate) zurück, können Sie ebenfalls eine erneute zuschussfähige Beratung in Anspruch nehmen.

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