Cornelius Ober GmbH
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Studie – Energetische Zustand einer Immobilie für Käufer wichtig

Eine aktuelle Studie zeigt, für 88 Prozent der befragten Kaufinteressenten einer Immobilie, gilt der energetische Zustand der Immobilie als ein wichtigste Kaufkriterium. Der Energieausweis spielt dabei eine bedeutende Rolle. Doch genau hier liegt das Problem. Welche Probleme das sind, wie diese gelöst werden können und sich somit Immobilien besser verkaufen lassen, kann hier nachgelesen werden.

Laut einer von ImmobilienScout24 und Interhyp in Auftrag gegebenen Studie, deren Ergebnisse jetzt der Öffentlichkeit vorgelegt wurden, stellt der energetische Zustand der Immobilie für 88 Prozent der Befragten ein wichtiges Kaufkriterium dar. Mehr als 50 Prozent rechnen mit Folgeinvestitionen, die bis zu 30 Prozent des Kaufpreises ausmachen können. Durch den Energieausweis, der mittlerweile bei der Vermittlung jeder Immobilie verpflichtend ist, fühlen sich aber nur 14 Prozent der Befragten ausreichend informiert.

Genau hier gilt es, bei Bedarf einen Energieberater hinzuzuziehen, der die Daten umfassend erläutert und gegebenenfalls noch einmal selbst eine Inaugenscheinnahme des Objektes vornimmt, bevor es zum Kaufabschluss kommt. Schließlich können seit der Erstellung des Ausweises schon wieder einige Zeit verstrichen und weitere Mängel aufgetreten sein.

Ausblick auf die Fakten und Zahlen in diesem Artikel:

30% befürchten Folgeinvestitionen
30%
60% fehlen Informationen über energetischen Zustand
60%
75% legen besonderen Wert auf modernen, energetischen Zustand
75%

Folgeinvestitionen richtig einschätzen

In dieser Studie, für die insgesamt 1.828 Kaufinteressenten befragt wurden, war zu erfahren, dass viele die anfallenden Folgekosten nicht richtig einschätzen konnten. Gerade dann ist die Hinzuziehung eines Energieberaters empfehlenswert, der die Gesamtsituation völlig neutral bewertet, Möglichkeiten der energetischen Verbesserung des Zustandes, aber auch die dafür entstehenden Kosten aufzeigt. Zugleich kann er die Kaufinteressenten über verschiedenste Förderprogramme, beispielsweise der KfW-Bank und des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) umfassend informieren.

Unternehmen, die einen Energieberater hinzuziehen, können eventuell auch von Förderprogrammen der Länder, profitieren. Beispielsweise hat die Thüringer Aufbaubank gemeinsam mit dem Bundesland Thüringen verschiedene Förderprogramme für einheimische Unternehmen aufgelegt. Gleiches trifft auch für einige weitere Bundesländer zu.

Mehr als 30 Prozent der Befragten, die mit Folgeinvestitionen rechnen, können die Gesamthöhe nicht richtig abschätzen. Manch einer nimmt an, dass sie 30.000 Euro nicht überschreiten werden. Laut Auskunft der Interhyp stellte diese aber allein für Modernisierungs- und Umbaudarlehen einen durchschnittlichen Kreditrahmen von 95.000 Euro zur Verfügung. Dies wird bei den meisten anderen Kreditinstituten nicht wesentlich anders sein.

Unterschiedliche Kriterien für Erstellung eines Energieausweises

Alte Wasserleitung

Eine neue Heizungsanlage sowie Dämmung sind wichtige Kaufentscheidungen für eine Immobilie (Bild © freeimages.com).

Ein weiterer in der Studie angesprochener Kritikpunkt ist, dass es für die Erstellung des Energieausweises keinen einheitlichen Standard gibt und die gemachten Angaben teilweise nur schwer verständlich oder sogar unvollständig erscheinen. Um zusätzliche Fragen zu klären, wäre es sinnvoll, wenn sich der Kaufinteressent mit dem Energieberater, der den Energieausweis ausgestellt hat, in Verbindung setzt, um eventuelle Unklarheiten auszuräumen.

Knapp 60 Prozent der Befragten bemängeln, dass der Energieausweis zwar Informationen zum Energieverbrauch des Gebäudes liefere, aber keine Informationen über den energetischen Zustand der Immobilie enthalte. Schon allein deshalb ist es sinnvoll, vor dem Kauf einen Energieberater zu beauftragen oder einen anderen Gutachter hinzuzuziehen, der in seiner Analyse umfassend auf den Gesamtzustand der Immobilie eingeht.

Zugleich soll dieser in seinem Bericht auf den derzeitigen energetischen Zustand eingehen und Maßnahmen zur Verbesserung der Situation aufzeigen. Ob nun alle vorgeschlagenen Maßnahmen verwirklicht werden, liegt im Ermessen des Verkäufers oder Käufers der Immobilie. Aber auch durch die Realisierung nur eines Teils der vorgeschlagenen Maßnahmen können schon große Einsparungen erzielt werden.

Die wichtigsten Kriterien beim Hauskauf

Etwa 75 Prozent der Befragten gaben an, dass moderne Heizungsanlagen und zumindest zweifach verglaste Fenster zu ihren wichtigsten Entscheidungskriterien zählen. Mehr als die Hälfte empfinden die Dämmung der Wände und des Daches als weiteres wichtiges Kriterium. Für weniger als 10 Prozent ist eine adäquate Kellerdeckendämmung sowie das Vorhandensein einer Fotovoltaik- oder Solarthermieanlage ausschlaggebend.

Wer seine Immobilie verkaufen möchte, sollte zuvor eventuell in eine neue Heizungsanlage investieren. Welche Fördermöglichkeiten sowohl für den Verkäufer als auch für den späteren Käufer bestehen, erläutert beispielsweise der hinzugezogene Energieberater. Auch dessen Kosten werden teilweise bezuschusst. Dieser kann auch die Ausstellung des neuen Energieausweises übernehmen.

Welche Informationen sind im Energieausweis enthalten?

Zuerst einmal muss zwischen Bedarfsausweis und Verbrauchsausweis unterschieden werden. Für alle Immobilien, die vor 1978 errichtet wurden, bis zu vier Wohnungen umfassen und in der Zwischenzeit keiner Sanierung unterzogen wurden, ist die Ausstellung eines Bedarfsausweises Pflicht. Grundlage ist ein entsprechendes Gutachten. Je nach Bundesland und Anbieter kann dieser Ausweis unterschiedliche Informationen enthalten und umfasst in der Regel mehrere Seiten. Von den Gutachtern werden nur bauliche Aspekte einer Begutachtung unterzogen. Dazu gehören die Heizungsanlage, die vorhandenen Fenster und die Dämmung. Laut Auskunft der Deutschen Energie-Agentur wird für etwa ¾ aller Häuser ein solcher Bedarfsausweis benötigt, der mit Kosten von bis zu 1.000 Euro zu Buche schlägt.

Für Häuser, die ab dem Jahr 1978 erbaut oder einer zwischenzeitlichen Sanierung unterzogen wurden, reicht der kostengünstigere Verbrauchsausweis aus, für dessen Ausstellung Kosten von 30 bis etwa 150 Euro anfallen. Dieser Ausweis enthält allerdings nur Daten zum aktuellen Energieverbrauch der letzten drei Jahre. Genau aus diesem Grund empfehlen Bauherrenverbände und Verbraucherzentralen, sich lieber für die Ausstellung eines Bedarfsausweises zu entscheiden, der wichtige Informationen über den Zustand des Gebäudes und Vorschläge zu dessen Sanierung enthält. Zugleich bietet der Bedarfsausweis eine bessere Vergleichsmöglichkeit für Kaufinteressenten und Mieter.

Sowohl der Bedarfsausweis als auch der Verbrauchsausweis besitzen eine Gültigkeit von zehn Jahren.

Wer stellt den Energieausweis aus?

Der Verbrauchsausweis wird vielerorts von den Messanbietern respektive den Versorgungsunternehmen ausgestellt. Der Bedarfsausweis hingegen darf nur von „baubezogenen Berufsvertretern“ ausgestellt werden. Zu diesen gehören beispielsweise Ingenieure, Architekten, Heizungsbauer und Schornsteinfeger. Empfehlenswert ist, wenn diese auch eine Weiterbildung als Energieberater abgeschlossen haben. Wenden Sie sich bitte an uns. Wir sind zertifizierte und ausgebildete Energieberater und die Erstellung von Energieausweisen gehört zu unserem täglichen Aufgaben.

Antwort auf Ihre Fragen zum Energieausweis

Sollten Sie weitere Fragen zu den Dienstleistungen eines Energieberaters haben oder selbst den Verkauf respektive Erwerb eine Immobilie planen, freuen wir uns auf Ihre telefonische oder schriftliche Kontaktaufnahme.

Fragen zum Energieausweis oder zur energetischen Sanierung

Cornelius Ober - Foto

Als zertifizierter Energieberater berate ich Sie gerne persönlich über die Möglichkeiten einer energetischen Sanierung oder dem Zustand von Immobilien sowie über alle Fragen zum Energieausweis. Einen Energieausweis online bestellen können Sie bei uns bereits ab 50 Euro.

Ansprechpartner: Cornelius Ober (Dipl.-Wirtsch.-Ing. für Maschinenbau und Energietechnik (FH)) (Referenzen ansehen)

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