KfW-Förderung für private Photovoltaik-Anlage weiterhin gefragt

Die KfW-Förderung „Erneuerbare Energien – Speicher (275)“ erfreut sich trotz Senkung der Zuschüsse weiterhin großer Beliebtheit. So hat sich die Anzahl der bei der KfW-Bank eingegangenen Anträge von Marz auf April 2016 verdoppelt. Und auch auch nach Senkung der Zuschüsse wächst die Anzahl der Anträge.

Bevor der Tilgungszuschuss aus dem Programm „Erneuerbare Energien – Speicher“ zum Ende des Monats Juni herabgesetzt wurde, sind bei der KfW-Bank noch einmal verstärkt Anträge zur finanziellen Förderung eingegangen. Im Juli werden die Antragszahlen auf etwa 500 bis 700 zurückgegangen sein, nachdem sie im Vormonat zweieinhalb mal so hoch lagen. Der Tilgungszuschuss wird bei kleineren Photovoltaik-Anlagen, die eine Leistung von bis zu 30 Kilowatt erbringen, allmählich reduziert.

Seit dem Start des neu aufgelegten Programms am 01. März 2016 waren mit Stand 30. Juni 2016 3.300 Anträge auf die Gewährung eines Tilgungszuschusses eingegangen, berichtet das „pv magazine“. Die Photovoltaik-Speicherförderung sah für die ersten vier Monate Zuschüsse in Höhe von 25 Prozent vor, die danach kontinuierlich reduziert werden. Während im März 300 Anträge eingegangen sind, hat sich diese Anzahl bereits im April verdoppelt.

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Im Mai gingen wiederum 700 Förderanträge bei der KfW ein, während der Monat Juni mit 1.700 Anträgen der nachfragestärkste Monat war. Trotz der deutlich niedrigeren Förderung erfreut sich das Programm einer stetig wachsenden Nachfrage, so KfW-Sprecher Wolfram Schweickhardt. Sofern die formalen Fördervoraussetzungen erfüllt sind, werden die Zuschüsse für die Kreditanträge auch zugesagt.

Mit Wirkung zum 1. Juli 2016 wurde der Tilgungszuschuss für die Anschaffung von Batteriespeichern, die mit Photovoltaikanlagen, deren maximale Leistung bei 30 Kilowatt liegt, auf 22 Prozent abgesenkt. Für Juli 2016 rechnete die KfW mit etwa 500 bis 700 neu eingereichten Anträgen. Bereits jetzt ist zu verzeichnen, dass „das Programm deutlich über der Nachfrage des Vergangenen Jahres im Vergleichszeitraum liege“, so Schweickhardt weiter. Genauere Analysen werde die KfW-Bank aller Wahrscheinlichkeit nach aber erst im vierten Quartal 2016 bekanntgeben können.

Ursprünglich war die Förderung für Batteriespeicher bei kleinen Photovoltaik-Anlagen zum Ende des Jahres 2015 ausgelaufen. Erst nach einigen politischen Auseinandersetzungen konnte man sich dann auf eine Neuauflage des Programms einigen, das nun zum 1. März in Kraft trat. In unserem Blog und unserem kostenlosen Newsletter haben wir darüber ausführlich berichtet (Newsletter-Anmeldung weiter unten auf dieser Seite).

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