Obstland führt Umweltmanagementsystem EMAS ein

Die Obstland Dürrweitzschen AG, kurz Obstland, aus Grimma in Sachsen, hat erfolgreich die EMAS-Zertifizierung durchlaufen. Das Umweltmanagementsystem EMAS (auch als Öko-Audit bezeichnet) stellt nach Angaben von Sachsens Umweltminister Thomas Schmidt die Königsklasse bei den freiwilligen Umweltmanagementsystemen dar.

Luftbild Firma Obstand
Die Obstland Dürrweitzschen AG hat erfolgreich das Umweltmanagementsystem EMAS eingeführt (BIld © Obstland).

Sachsens Umweltminister Thomas Schmidt überreichte am 16. August 2017 in Grimma der Obstland Dürrweitzschen AG für ihren betrieblichen Umweltschutz die EMAS-Zertifizierungsurkunde. Die Abkürzung EMAS steht für „Eco-Management and Audit Scheme“ – das europäische Umweltmanagementsystem.

Nach Angaben Schmidts stellt die EMAS-Zertifizierung die Königsklasse bei den freiwilligen Umweltmanagementsystemen dar und ist keine verpflichtende Zertifizierung im Rahmen des Energiedienstleistungsgesetzes (EDL-G). Sie stehe für „systematischen betrieblichen Umweltschutz auf höchsten Niveau und ist mit dem Anspruch verbunden, die eigene Umweltleistung stetig zu verbessern“, so der Minister in seinen Ausführungen laut „FOCUS“.

Das EMAS-System ermögliche es, die richtigen Stellschrauben zu suchen, Ideen zu sammeln und zugleich effektiv umzusetzen. Zugleich lassen sich Umweltschutz und wirtschaftlicher Erfolg durchaus in Einklang bringen.

Die Obstland Dürrweitzschen AG begann mit ihren sechs Tochtergesellschaften im Jahr 2015 damit, das EMAS einzuführen. Nachdem eine Bewertung der Umweltaspekte und der Auswirkungen erfolgte, wurde die EMAS-Umwelterklärung festgeschrieben, die die entsprechenden Ziele des Unternehmens enthielt. Sie soll unter anderem zu Reduzierungen des Wasser-, Strom- und Kraftstoffverbrauchs beitragen. Material soll ebenfalls sparsamer eingesetzt und zugleich die Biodiversität unterstützt werden. So möchte Obstland beispielsweise die Transportkapazitäten seiner LKWs erhöhen, von Großkisten auf Großraumbehälter umsteigen und strebt eine Modernisierung der Kühl- und Sortieranlagen an. Auch Nistmöglichkeiten und Blühstreifen sollen geschaffen werden.

„Wir hoffen, dass weitere sächsische Unternehmen dem Vorbild der Obstland Dürrweitzschen AG folgen und EMAS als Grundlage für einen kontinuierlichen Verbesserungsprozess in ihrem Betrieb fest verankern“, so Schmidt weiter.

Zum Stichtag 01. Juli 2017 tragen 1.248 Organisationen in Deutschland das EMAS-Siegel, darunter 32 aus dem Freistaat Sachsen. Die vollständige Umwelterklärung kann auf der Website von Obstland angesehen werden (PDF; öffnet in einem neuen Fenster).

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