Gemeinde Doberschütz will nach Energieaudit in drei Jahren Einsparungen von zehn Prozent erreichen

Die Gemeinde Doberschütz in Sachsen hat einen Energieaudit durchführen lassen. Mit ersten Maßnahmen lassen sich bereits zehn Prozent Energie und damit Kosten einsparen. Die Gemeinde plant jetzt weitere Maßnahmen umzusetzen und zeigt anderen Gemeinden so die Vorteile einer energieeffizienten Kommune.

Zur Gemeinde Doberschütz gehören die Orte Battaune, Mörtitz, Paschwitz, Sprotta, Wöllnau und der namensgebende Ort Doberschütz. Insgesamt leben hier etwa 4.100 Einwohner. Jetzt hat die Gemeinde beschlossen, in den nächsten drei Jahren zehn Prozent weniger für den Strom ausgeben zu wollen und so die Gemeindekasse um etwa 13.000 Euro jährlich zu entlasten. Helfen soll dabei ein Energiemanagementsystem, bzw. ein Energieaudit der z.B. für große Unternehmen im Rahmen des Energiedienstleistungsgesetz EDG-L Pflicht ist.

Insgesamt betragen die aktuellen Energiekosten jedes Jahr etwa 130.000 Euro. Davon entfallen etwa 70 Prozent für die Straßenbeleuchtung, wie ein durchgeführtes Energieaudit ergab. Zugleich ist Doberschütz Mitglied eines Energieeffizienz-Netzwerks, an dem sich insgesamt acht Kommunen beteiligen.

Die Straßenbeleuchtung hat man bereits genauer unter die Lupe genommen und sich dazu entschieden, in den Ortsteilen Wöllnau, Sprotta, Rote Jahne (gehört zu Mörtitz) und teilweise auch in Doberschütz eine Umstellung auf LED-Lampen vorzunehmen. Bis Ende 2018 ist vorgesehen, die restlichen Straßenlaternen in Doberschütz und Mörtitz mit LED-Lampen auszustatten.

Weitere Energieeinsparmöglichkeiten verifiziert

Doberschütz
Energieeffiziente Kommune: Die Gemeinde Doberschütz in Sachsen (Bild © doberschutze.de).

Neben der Straßenbeleuchtung kann die Kommune ebenfalls Geld einsparen bei der Gebäudesubstanz der Freiwilligen Feuerwehr und des Jugendklubs in Paschwitz, bei der Kindertagesstätte in Battaune sowie bei der Doberschützer Grundschule, berichtet ein Experte gegenüber der „Leipziger Volkszeitung“. Hier könne die Gemeinde mit geringem Aufwand weitere 7 Prozent der jährlichen Energiekosten einsparen.

Bei der Feuerwehr bzw. dem Jugendklub in Paschwitz seien vor allem die Fenster und Türen die Schwachstellen. Hier wäre bereits durch eine Wartung, die für einen höheren Anpressdruck sorgt, viel zu erreichen. In der Kindertagesstätte in Battaun muss der alte Ölkessel eh ausgetauscht werden. Hier riet der Experte zur Installation einer Gastherme.

Ebenfalls zu überlegen wäre, die Wasseraufbereitung nicht mehr zentral zu machen. Bereits eine zweimonatige Heizungsabschaltung in den Sommermonaten könnte hier einige Einsparungen bringen, so heißt es weiter in der LVZ. Eine kostenintensivere Sockeldämmung wäre eventuell ebenfalls sinnvoll, da dieser bisher überhaupt nicht gedämmt sei und eine große Kältebrücke darstelle. An der Grundschule Doberschütz sollten die Fenster und Türen gewartet und der Heizungsraum mit einer besseren Isolation versehen werden, die die Abstrahlverluste minimiert.

An den Mitgliedern des Gemeinderates liegt es nun, ob sie den Empfehlungen nachkommen oder nicht. Amortisieren würde sich die Gesamtinvestition bereits innerhalb von 7 bis 14 Jahren.

Wir führen Energiemanagementsysteme in Städten/ Kommunen ein

Wir begleiten seit 2009 Städte und Kommunen bei der Analyse, Planung und Umsetzung von Energieeffizienz- und Energieeinsparmaßnahmen. Als KfW- und BAFA-qualifizierte Energieberater profitieren Sie dabei von attraktiven Förderungen, z.B. bei der Umrüstung auf LED-Straßenbeleuchtung. Beauftragen Sie uns gerne mit einer Analyse oder der Maßnahmenbegleitung sowwie der Einführung von einem Energiemanagementsystem.

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