Bayerische Brauerei Wieninger erhält erneut das EMAS Umweltzertifikat und bezieht zu über 75% seine Energie aus erneuerbaren Energien

Die Brauerei Wieninger konnte das achte Mal in Folge sein geprüftes Umweltmanagement EMAS bestätigen. Inzwischen werden über drei Viertel der verbrauchten Energie aus erneuerbaren Energien gewonnen. Auch die CO2-Emission konnte die Brauerei erheblich reduzieren. Aber nicht nur Brauereien profitieren von einem EMAS Umweltmanagement.

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Die in der bayerischen Gemeinde Teisendorf ansässige Brauerei Wieninger setzt mittlerweile zu 76 Prozent erneuerbare Energien ein, die aus Biomasse, Fotovoltaik und Biogas gewonnen werden. Nur in Spitzenlastzeiten werden fossile Brennstoffe wie beispielsweise Heizöl benötigt.

Im Bereich der erneuerbare Energien nimmt die Biomasse den größten prozentualen Anteil (47 Prozent) bei der Brauerei Wieninger ein. Diese und weitere Informationen sind der 8. Umwelterklärung zu entnehmen, die die Brauerei vor Kurzem veröffentlicht hat. Die aktuellsten Daten stammen dabei von November 2017. Dem Bericht ist auch zu entnehmen, dass durch die Umstellung die CO2-Emissionen deutlich niedriger ausfallen. Lagen diese im Jahr 2010 noch bei etwa zwei Millionen Kilogramm jährlich, so betrugen sie im letzten Jahr nur noch etwa 800.000 Kilogramm, konnten also um 3/5 reduziert werden.

» Alles was Unternehmen Sie zum EMAS Umweltzertifikat wissen müssen

Schon vor mehr als 20 Jahren, genauer gesagt 1996, erhielt die Brauerei die erste Zertifizierung nach den europäischen EMAS Richtlinien. Seit diesem Zeitpunkt ist die Brauerei verpflichtet, in regelmäßigen Abständen die Erklärungen, welche Daten zum Ressourcen- und Energieverbrauch, zu den Emissionen, Abfällen und weiterem mehr beinhalten, zu erstellen und zu veröffentlichen.

Foto der Brauerei Wieninger
Die Brauerei Wieninger (Bild © Brauerei Wieninger).

Ziel des Brauerei Wieninger ist es unter anderem, eine umweltschonende Betriebsführung zu erreichen. Dies möchte man hauptsächlich durch den sparsamen Verbrauch natürlicher Ressourcen, aber auch durch die Nutzung erneuerbarer Energien gewährleisten. Für die Wärme- und Stromerzeugung nutzt die Brauerei Wieninger ein Hackschnitzelheizkraftwerk (Biomassekessel), zwei Blockheizkraftwerke, eine Fotovoltaikanlage und einen Leichtölkessel.

Die Wärmeenergie, welche durch die Verbrennung der Hackschnitzel erzeugt wird, wird für das Sudhaus benötigt. Hier werden große Mengen an Flüssigkeit erwärmt und gekocht. Des Weiteren wird die Wärme auch für die Fass- und Flaschenreinigung eingesetzt, welche sowohl hohe Temperaturen als auch eine große Menge an Wasser benötigen. Auch für die Sterilisation der Bierfilter und für die Beheizung der Lagerräume wird die selbst gewonnene Wärme benötigt. Auch die entstehende Abwärme bleibt nicht ungenutzt. Sie wird in ein Fernwärmenetz eingespeist, das über eine Gesamtlänge von 2,3 Kilometern verfügt und als zentrale Versorgung der betriebseigenen Gebäude genutzt wird. Durch diese Maßnahmen  war es möglich, insgesamt sieben dezentrale Heizölbrenner zu ersetzen.

Wir begleiten Sie bei der Zertifzierung!

Möchten auch Sie sich über die Einführung eines Umweltmanagementsystems nach EMAS, eines Energiemanagementsystems nach ISO 50001 oder auch über die Durchführung von Energieaudits informieren oder planen eine solche Maßnahme bereits? Dann ist die ESA-Energieberatung – Cornelius Ober GmbH Ihr kompetenter Ansprechpartner.

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