BAFA-Förderprogramm zur Energieberatung für Kommunen erweitert

Das BAFA-Förderprogramm „Energieberatung und Energieeffizienz-Netzwerke für Kommunen und gemeinnützige Organisationen“ wird mit Wirkung zum 01. Januar 2016 erweitert. Wie Kommunen und gemeinnützige Organisationen davon profitieren können, haben wir hier in einer Übersicht zusammengetragen.

Energieeffiziente Schule
Für die energetische Sanierung öffentlicher Gebäude (Nichtwohngebäude), wie Schulen, Bibliotheken, Bahnhöfe, usw. können Kommunen und gemeinnützige Organisationen von lukrativen Förderungen profitieren (Symbolbild).

Mit Wirkung zum 01. Januar 2016 hat das Bundeswirtschaftsministerium (BMWi) das vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) administrierte Förderprogramm „Energieberatung und Energieeffizienz-Netzwerke für Kommunen und gemeinnützige Organisationen“ auf weitere Bereiche ausgeweitet.

Neben den Netzwerken bestehen nun auch diese Fördermodule:

  • Energieberatung für die Erstellung eines energetischen Sanierungskonzeptes von Nichtwohngebäuden, die sich im Besitz von Kommunen, kommunale Unternehmen oder gemeinnützigen Organisationen befinden.
  • Beratung bei der Errichtung von Neubauten, die als Nichtwohngebäude genutzt werden sollen. Diese Beratung können Kommunen, kommunale Unternehmen sowie wiederum gemeinnützige Organisationen in Anspruch nehmen.
  • Energieanalysen für öffentliche Abwasseranlagen.

Diese neuen Fördermodule wurden unter anderem deshalb geschaffen, um weitere Maßnahmen nach dem Nationalen Aktionsplan Energieeffizienz (NAPE) umzusetzen. Gleichzeitig sind sie mit europäischen Richtlinien vereinbar.

Die Konditionen im Einzelnen

Die Anträge auf Fördermittel sind wie bisher beim BAFA einzureichen. Beantragt werden die Zuschüsse durch den beauftragten Energieberater. Die Anträge zur Förderung von Energieeffizienz-Netzwerken werden weiterhin durch die Netzwerkmanager eingereicht.

Hilfreiche, weiterführende Links

Sie können die ESA-Energieberater mit dieser Aufgabe beauftragen:

Die Höhe des Zuschusses hängt vom jeweiligen Fördermodul ab. So werden

  • 80 Prozent der förderfähigen Ausgaben, maximal aber 15.000 Euro, für eine Beratung zu Nichtwohngebäuden bzw.
  • 30 Prozent der förderfähigen Ausgaben, maximal 30.000 Euro, für die Erstellung von Energieanalysen für öffentliche Abwasseranlagen

bezuschusst. Gefördert werden die Erstellung eines Sanierungsfahrplanes bzw. die Erreichung des KfW-Effizienzhaus Standards 70, 100 oder Denkmal bei bereits bestehenden Immobilien sowie die Errichtung von Nichtwohngebäuden, die den Effizienzhausstandard 55 oder 70 erreichen.

Ziel ist es, die energetische Erneuerung bzw. Sanierung veralteter Bausubstanz im Bereich kommunaler Immobilien und Abwasseranlagen zu beschleunigen. Gleichzeitig soll der energieeffiziente Bau neuer Nichtwohngebäude, deren Bauträger Kommunen, kommunale Unternehmen oder als gemeinnützig anerkannte Organisationen sind, unterstützt werden.

Kombination mit anderen Förderprogrammen möglich

Wurde eine Energieberatung in Anspruch genommen und durch das BAFA gefördert, kann bei der Durchführung der Bau- und Sanierungsmaßnahmen auch eine Inanspruchnahme der bekannten KfW-Förderprogramme erfolgen. Die gesamte Richtlinie können Sie auf energieeffiziente-kommune.de nachlesen.

In sozialen Netzwerken teilen

Den Link zu dieser Seite teilen

Klicken Sie einfach auf das Formularfeld und kopieren Sie sich den Link heraus.

Klicken Sie einfach auf das Formularfeld und kopieren Sie sich den Link heraus.

Klicken Sie einfach auf das Formularfeld und kopieren Sie sich den Link heraus.

News per E-Mail erhalten – Newsletter

Unsere Abonnenten erhalten 1-2 mal im Monat eine Übersicht aller neuesten Artikel per E-Mail. Eine Abmeldung ist jederzeit möglich.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.