Wenige Immobilieneigentümer kennen sich mit der Energieeinsparverordnung aus

Eine Umfrage ergab, dass 94 Prozent der Immobilienbesitzer in Deutschland über keine guten Kenntnisse zur Energieeinsparverordnung (EnEV) verfügen. Obwohl Bußgelder von bis zu 15.000 Euro drohen. 95 Prozent halten die EnEV insgesamt für zu kompliziert. Alle Zahlen und was Sie tun können um eine Ordnungswidrigkeit zu umgehen, gibt es hier nachzulesen.

Logo Deutscher Immobilienverband IVDNach Einschätzung von Maklern und Hausverwaltern verfügen nur etwa sechs Prozent sämtlicher Immobilienbesitzer über „sehr gute“ respektive „gute“ Kenntnisse der Energieeinsparverordnung (EnEV), wenn es um ihre Pflichten zum Thema Energieausweis geht. Dies war eines der Ergebnisse einer durch den Immobilienverband Deutschland (IVD) in Auftrag gegebenen Umfrage. Befragt wurden mehr als 1.100 Teilnehmer.

Die Umfrage zeigt, wie offenkundig Immobilienbesitzer auf die Dienstleistungen und das Wissen von Experten angewiesen sind. Wer den Inhalt der EnEV nicht genau kennt, kann ihn natürlich auch nicht umsetzen und begeht dadurch eventuell eine Ordnungswidrigkeit.

Vor etwas mehr als einem Jahr, genauer gesagt am 01. Mai 2015, wurde die Novelle der Energieeinsparverordnung in Kraft gesetzt. Diese beinhaltet auch neue Pflichten der Eigentümer hinsichtlich der Erstellung eines Energieausweises. Aber auch die Immobilienmakler und Verwalter der Immobilien wurden in die Pflicht genommen. Wird eine Immobilie zum Verkauf oder zur Vermietung ausgeschrieben, müssen schon in der Anzeige verschiedene Daten des Energieausweises Erwähnung finden. Zugleich muss der Energieausweis spätestens bei der Besichtigung des Objektes vorgelegt werden. Wird dieser Pflicht nicht Genüge geleistet, handelt es sich um eine Ordnungswidrigkeit, die mit einem Bußgeld von bis zu 15.000 Euro belegt werden kann. Seit dem 01. Mai diesen Jahres handeln die Personen ordnungswidrig, welche die Pflichtangaben nicht oder nur unvollständig vornehmen, wenn tatsächlich ein Energieausweis vorliegt. Dr. Christian Osthus, Leiter der IVD-Rechtsabteilung.

Probleme bei der Umsetzung durch komplizierte Vorgaben

Ahnungsloser Immobilienbesitzer
Größtenteils ahnungslos. Nur wenige Immobilienbesitzer verstehen die Energieeinsparverordnung (EnEV).

Etwa 25 Prozent der Umfrageteilnehmer sehen Probleme bei der Umsetzung der Vorgaben. 95 Prozent aller Befragten geben an, dass die EnEV insgesamt zu kompliziert aufgebaut ist. Aufgrund des großen zeitlichen und finanziellen Aufwandes beantragen Eigentümer keinen Energieausweis oder geben diesen erst recht spät in Auftrag. Dr. Osthus geht davon aus, dass viele Eigentümer über die rechtlichen Anforderungen nur in unzureichendem Maße informiert sind. Nur in etwa 50 Prozent aller Fälle liegt bei Immobilien, die auf den Markt kommen sollen, bereits bei Anzeigeerstellung ein Energieausweis vor, der natürlich die Chance eines zeitnahen Verkaufs oder einer schnellen Vermietung erheblich erhöht. In etwas mehr als 10 Prozent aller Fälle weigern sich die Eigentümer, die Anfertigung eines Energieausweises in Auftrag zu geben.

Sind Sie sich hinsichtlich Ihrer Pflichten als Eigentümer oder Vermieter unschlüssig, so ziehen Sie auf jeden Fall einen Sachverständigen – beispielsweise unseren ESA-Energieberater – hinzu. Dieser übernimmt nicht nur die Ausstellung des Energieausweises, sondern weist Sie zudem auf die Schwachstellen des Gebäudes, Möglichkeiten der Sanierung (die auch vor dem Verkauf eines Hauses durchgeführt werden können und sollen) und verschiedene Förderprogramme hin. Eine Förderung ist unter Umständen durch das BAFA, die KfW-Bank und die Banken des jeweiligen Bundeslandes möglich. Auf unserer Website bequem und einfach ein Energieausweis online bestellt werden.

IVD-Mitglieder beraten ihre Kunden umfassend

Etwa 90 Prozent aller befragten IVD-Mitglieder gaben an, die Eigentümer über die Vorgaben der EnEV umfassend zu informieren. Etwa 65 Prozent aller teilnehmenden Makler und Verwalter gaben an, die Erstellung des Energieausweises nach Rücksprache mit ihren Kunden selbst in Auftrag zu geben, oder fordern diese dazu auf, einen solchen Ausweis erstellen zu lassen. Nur etwa vier Prozent aller Umfrageteilnehmer gaben an, hinsichtlich der Vorlage eines Energieausweises schon einmal abgemahnt worden zu sein.

Planen Sie den Verkauf Ihrer Immobilie oder möchten diese vermieten, so müssen Sie nicht erst einen Makler aufsuchen, der die Erstellung des Energieausweises in Auftrag gibt. Sie können direkt mit uns Kontakt aufnehmen und uns mit der Fertigstellung des Energieausweises, aber auch mit weiteren Beratungsdienstleistungen im Bereich der energetischen Sanierung Ihres Gebäudes, beauftragen. Gern nehmen wir uns Zeit für ein ausführliches Beratungsgespräch – am Besten direkt bei Ihnen vor Ort. Eine Terminanfrage genügt.

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